Frauen-Handball / 3. Liga

Der TuS Lintfort will seine Erfolgsserie ausbauen

Auf ihre Tore hofft der TuS Lintfort heute im Heimspiel gegen die Zweitvertretung der HSG Blomberg-Lippe: Lintforts Haupttorschützin Loes Vandewal (mit Ball). Foto:Heiko Kempken

Auf ihre Tore hofft der TuS Lintfort heute im Heimspiel gegen die Zweitvertretung der HSG Blomberg-Lippe: Lintforts Haupttorschützin Loes Vandewal (mit Ball). Foto:Heiko Kempken

Kamp-Lintfort.  Der Start in die Meisterschaft ist geglückt. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort empfangen jetzt die Reserve der HSG Blomberg-Lippe.

Der Start in die Meisterschaft ist geglückt. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort traten bislang recht bestimmend in Erscheinung, obwohl die Findungsphase noch nicht abgeschlossen ist. Das Team um Trainerin Bettina Grenz-Klein hatte in den bereits zwei absolvierten Begegnungen stets alles unter Kontrolle – gegen eine allerdings ziemlich schwache Konkurrenz. Nun aber soll der dritte Erfolg in Serie folgen – heute, am Tag der Deutschen Einheit, im Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe II. Der Anpfiff erfolgt um 16 Uhr.

Die TuS-Spielerinnen mussten in der Meisterschaft bisher nicht an die kämpferische oder spielerische Grenze gehen. Es reichten dosierte Auftritte, um leicht und locker zu gewinnen. Dem PSV Recklinghausen gingen mit zunehmender Spieldauer die Kräfte aus; Wülfrath hatte schlichtweg nicht das Niveau.

Mehr Konzentration

„Ich denke, mit Blomberg treffen wir jetzt auf einen deutlich stärkeren Gegner als zuvor“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Wir wurden in den beiden absolvierten Begegnungen noch nicht maximal gefordert. Darunter litt natürlich die Konzentration und das Zusammenspiel im allgemeinen. Wir sind darauf aufbauend in etlichen Situationen zu leichtsinnig mit unseren Chancen umgegangen. Jede Spielerin wollte sich zudem in die Torschützenliste eintragen.“

Die Spielerinnen vom TuS Lintfort sollte sich nun auf einen starken Gegner einstellen. Obwohl die Zweivertretung aus Blomberg ihre beiden Auftaktspiele verloren hat, so fielen die Niederlagen doch ziemlich knapp aus. Die Gäste sind vor allem in personeller Hinsicht gut aufgestellt, reisen mit reichlich Qualität im Gepäck an. Der Verein tritt in beiden Mannschaftsteilen wohl strukturiert in Erscheinung.

Die Gastgeberinnen müssen von Beginn die nötige Kampfkraft in der Defensive entwickeln – auch das Zusammenspiel mit den Torhüterinnen sollte weiter optimiert werden. Ein weiteres Muss ist, mit der so wichtigen Laufbereitschaft dem Gegner aktiv und aggressiv entgegenzutreten.

Aber gerade im TuS-Angriff fehlt noch der Feinschliff. Die Mannschaft hat gerade im Vortrag der spieltaktischen Abläufe nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Es reichte bislang, die gut ausgeprägte Individualität abzurufen.

„Ich sehe uns in der Favoritenstellung“, ergänzt allerdings Bettina Grenz-Klein. „Wir sollten selbstbewusst auflaufen, haben meiner Meinung nach die vorhandenen Fähigkeiten noch nicht komplett abgerufen. Ich erwarte zudem eindeutig mehr Konzentration beim Abschluss, vor allem bei den sogenannten freien Dingern.“

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