Fußball-Bezirksliga

Der VfL Repelen rückt an Platz zwei wieder heran

In Uerdingen war der VfL Repelen (in Blau) wieder im Vorwärtsgang.

In Uerdingen war der VfL Repelen (in Blau) wieder im Vorwärtsgang.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Am Niederrhein.   Nach dem 2:0-Auswärtserfolg beim VfB Uerdingen hat der VfL Repelen in der Fußball-Bezirksliga wieder Relegationsspiel zwei im Visier.

Der VfL Repelen hat das Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga beim VfB Uerdingen mit 2:0 (2:0) gewonnen. Zum Sieg verhalf dem VfL ein Doppelschlag nach etwas mehr als einer halben Stunde. Ein Eigentor von Uerdingens Sören Höffler brachte die Repelener Führung (34.). Nur vier Minuten später erhöhte Arjeton Krasniqi. Uerdingen schaffte es dann nicht mehr, zurück zu kommen und schwächte sich zudem durch Gelb/Rot gegen Joel Köhnen (70.).

Repelens Trainer Sascha Weyen sagte nach dem Spiel: „Die erste Halbzeit war gut. Da waren wir die klar bessere Mannschaft und hätten noch höher führen können. In der zweiten Halbzeit haben wir zu tief gestanden, und Uerdingen ist mit dem Mute der Verzweiflung nochmal angerannt. Unter dem Strich ist unser Sieg aber verdient.“

Nach dem zweiten Sieg in Folge beträgt der Rückstand des VfL auf Victoria Mennrath auf dem Relegationsplatz noch zwei Punkte.

FC Meerfeld auf altem Kunstrasen

Weiter geht es für Repelen bereits am Sonntag um 15.15 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SSV Strümp. „Wir wollen uns die Chance auf die Relegation weiterhin offen halten“, so Weyen und weiter: „Strümp ist eine Mannschaft, die im Abstiegskampf ist und alles mobilisieren wird. Wir werden versuchen, an die zweite Halbzeit des Spiels gegen Uerdingen anzuknüpfen. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen auf die drei Punkte.“

Der FC Meerfeld spielt um 15 Uhr beim TDFV Viersen. „Das ist ein unangenehmes Spiel auf einem alten Kunstrasenplatz, der schwierig bespielbar ist und gegen einen schwer zu spielenden Gegner“, sagt FCM-Trainer Thomas Geist, der anfügt: „Umsonst wollen wir nicht dahin fahren. Deswegen ist mindestens ein Punkt unser Ziel.“

Fehlen werden Jan Pimingstorfer, Robert Kruppa (verletzt) und Jonathan Brilski (privat verhindert). Stark gefährdet ist der Einsatz bei den angeschlagenen Nadim Hajroussi und Mathias Kery.

Stefan Kleinwegen muss seine Laufbahn wegen einer schweren Knieverletzung bekanntlich beenden, bleibt dem FCM aber erhalten. Er wird in der kommenden Saison Co-Trainer unter Thomas Geist.

Der VfL Tönisberg spielt derweil bei Teutonia Kleinenbroich. Zuletzt gewann Tönisberg gegen Fortuna Dilkrath mit 3:1 und beendete so eine Negativserie von fünf sieglosen Spielen in Folge. Beim Tabellenelften in Kleinenbroich möchten Trainer Karl-Heinz Himmelmann und seine Mannschaft nun nachlegen.

Erst um 16 Uhr ist Anstoß beim Spiel des SV Budberg beim VfB Uerdingen. Die Budberger haben den Klassenerhalt rechnerisch sicher. „Wir können jetzt befreit aufspielen, und ich hoffe, dass uns das hilft, um mal wieder eine wirklich gute Leistung abzurufen“, sagt Budbergs Trainer Patrick Jetten, der allerdings auf eine nochmal angespannte Personallage blickt.

Routiniers helfen SV Budberg

Da Simon Temath, Rafael Vizuete Mora, David Dohmen und Devin Warnke urlaubsbedingt fehlen und erst kommende Woche wieder dabei sind, helfen die Routiniers Volker Prangen, Jens Wardemann und Tim Paczynski aus.

In der Gruppe 4 spielt der VfB Homberg II am Sonntag um 15 Uhr beim TuS Mündelheim. Die Homberger hatten zuletzt 2:3 gegen Arminia Lirich verloren und wollen zurück in die Siegerspur. Gegen den Tabellenvorletzten Mündelheim sollte ein Dreier tatsächlich auch möglich sein.

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