Handball / Verbandsliga

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist gewarnt

Ein ständiger Unruheherd am Kreis: Pascal Wolfhagen von der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen (blau).

Ein ständiger Unruheherd am Kreis: Pascal Wolfhagen von der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen (blau).

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist bisher locker durch die Saison spaziert. Jetzt kommt DJK Adler Königshof II.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist bisher locker durch die Saison spaziert. Die Verbandsliga-Handballer wurden in den Meisterschaftsspielen kaum gefordert, fuhren daher vier souveräne Erfolge ein und stehen somit zurecht auf dem Platz an der Sonne. Die Menzel-Schützlinge müssen aber aufpassen: Mit der Zweitvertretung der DJK Adler Königshof, gastiert Samstag, um 19.30 Uhr, im Albert-Einstein-Gymnasium ein Gegner, der absolut in der Lage ist, im HSG-Lager Kopfschmerzen zu verbreiten.

Die Krefelder Gäste (5:3 Punkte) haben zuletzt mit Siegen in Kapellen (35:27) und daheim gegen St. Tönis (33:31) überrascht und zwei hoch eingeschätzte Teams in die Schranken gewiesen. Königshof definiert sich vor allem über seine Offensive. Die Mannschaft ist über die Jahre zusammengewachsen. Die Spieler kennen sich in- und auswendig, harmonieren prächtig miteinander.

Wurfstarker Tim Leigraf

Übergeordnete Rollen nehmen weiterhin Rückraumspieler Tim Leigraf ein, der beispielsweise mit zehn Toren den TV Kapellen kürzlich im Alleingang erlegte. Oder auch die Spoo-Brüder – Thorsten und Alexander – die mit allen Wassern gewaschen sind, instinktiv in hitzigen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen. Aber das gesamte Team kann von sämtlichen Positionen die nötige Torgefahr aufbauen.

In der Defensive hingegen gibt es schon einige Schwachpunkte. Oft fehlt die Kompaktheit – da haben es Gegner leicht, Tore zu erzielen.

„Wir wissen, Adler Königshof verfügt über die Qualität, an guten Tagen jeden Gegner der Liga zumindest zu ärgern oder gar zu schlagen“, betont HSG-Trainer Helmut Menzel. „Aber wir spielen zu Hause und dort wollen wir immer gewinnen. Meine Mannschaft sollte im Vergleich zu den Spielen zuletzt aber konstanter auftreten.“

Vennikel hat bisher alle Spiele dominiert, basierend auf einer wohl strukturierten und körperbetonten Abwehr. Das Team hat sich somit jeweils stets deutlich abgesetzt und in den Schlussphasen das Personal ausgetauscht. Prompt ging der Rhythmus verloren. „Ich habe vielleicht zu viele Wechsel vorgenommen. Den Schuh zieh’ ich mir an. Aber wir durften zuletzt in Lürrip nie und nimmer in den letzten 15 Minuten 15 Gegentore zulassen“, zeigt sich Helmut Menzel verschnupft.

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