Fußball: Landesliga

Fahrt zum VfL Rhede soll sich lohnen

Nach der 0:1-Niederlage gegen Hamborn 07 ist der VfL Repelen (rot) heute im Nachholspiel beim VfL Rhede gefordert. Im Abstiegskampf müssen die Repelener unbedingt punkten.

Foto: Arnulf Stoffel

Nach der 0:1-Niederlage gegen Hamborn 07 ist der VfL Repelen (rot) heute im Nachholspiel beim VfL Rhede gefordert. Im Abstiegskampf müssen die Repelener unbedingt punkten.

Moers.   Landesligist VfL Repelen muss im Abstiegskampf unbedingt punkten. Anstoß der Nachholpartie in Rhede ist am Donnerstag um 20 Uhr.

Zwei Spiele, kein Tor, nur ein Punkt: Die Bilanz des VfL Repelen (15. Platz, 16 Punkte, 13:38 Tore) im Jahr 2018 sieht bislang dürftig aus. Deshalb steckt der Fußball-Landesligist weiterhin tief im Tabellenkeller fest und braucht auf dem Weg zum Klassenerhalt dringend Punkte. Heute Abend reist die Mannschaft von Trainer Sascha Weyen zum Nachholspiel beim VfL Rhede (11., 25, 32:32), das um 20 Uhr angepfiffen wird.

Nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen Hamborn 07 am Sonntag stand beim VfL im Training die Analyse dieser Partie, in der die Repelener keine klare Torchance hatten, sowie der Tabellensituation auf dem Programm. „Es ist mittlerweile zwei Minuten vor zwölf“, nimmt Sascha Weyen kein Blatt vor den Mund. „Unser Glück haben wir aufgebraucht. Dass zum Beispiel Schwafheim gegen Duisburg 1900 verliert, hätte ich nicht erwartet. Aber wir können uns ja nicht darauf verlassen, dass unserer Verfolger weiter nichts holen.“

Kreis hat sich verkleinert

Immerhin seien zuletzt schon Hamborn oder der PSV Wesel ein Stück weit enteilt, so dass der Kreis der direkten Konkurrenten sich verkleinert habe. „Trotzdem haben wir noch eine realistische Chance, die Klasse aus eigener Kraft zu halten. Dafür müssen wir endlich anfangen, Tore zu schießen und Punkte zu holen.“

Gerade die Offensivleistung war gegen den Rivalen aus Hamborn erschreckend schwach. „Da haben wir uns keine Chance rausgespielt, und auch aus der Distanz gab es keinen brauchbaren Versuch“, schüttelt Weyen den Kopf.

Er sieht aber einen riesigen Unterschied zwischen den Trainingsleistungen und dem, was das Team im „Ernstfall“ zeigt: „Die Jungs haben genug Selbstvertrauen. Im Training schießen sie fast die Netze kaputt. Was dann in den Spielen passiert, ist mir ein Stück weit unbegreiflich.“

Damit sich die weite Fahrt nach Rhede für den VfL lohnt, sollen sich die Spieler mehr zutrauen als zuletzt und vermehrt den Abschluss suchen. „Auch Distanzschüsse sind natürlich erlaubt. Wir haben genug Leute, die das drauf haben“, glaubt Weyen an das Potenzial in seinem Team.

Mit Furkan Celik und Baran Özcan fehlen heute allerdings zwei Offensivspezialisten. Celik ist nach einer Erkrankung noch nicht fit, Özcan fehlt aus privaten Gründen.

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