Fechten / FC Moers

Fechtclub Moers räumt beim Duisburger Montan-Turnier ab

Maximilian Jobst verpasste in der U17 knapp eine Medaille, holte sich aber Bronze in der U14-Altersklasse.

Maximilian Jobst verpasste in der U17 knapp eine Medaille, holte sich aber Bronze in der U14-Altersklasse.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Moers.  Der Glanz vergangener Tage beim Montan-Turniers der Fechter von Eintracht Duisburg ist etwas verblast. Dem FC Moers ist das egal. Der räumt ab.

Der Glanz vergangener Tage ist etwas verblast. Zumindest wirkte es bei der 41. Auflage des internationalen Montan-Turniers der Fechtabteilung von Eintracht Duisburg, das wieder unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“ stand, so. Deutlich weniger Teilnehmer aus Belgien und den Niederlanden sowie weitere, zum Teil kurzfristige Absagen sorgten dafür, dass die Eintracht von der Rheinhauser Halle Krefelder Straße in die Fechthalle im Sportpark Wedau auswich. Am Ende traten „nur“ 216 Fechterinnen und Fechter an. Mit dabei der Fechtclub Moers, der in der Kategorie Florett in allen Altersklassen Medaillen holte.

Wegen der geringeren Starterzahlen hatte die Eintracht allerdings „einige Altersklassen zusammengelegt und Damen und Herren gemischt“, bedauerte der Moerser Trainer Saeid Nourouzi. Doch gerade den jüngeren Moersern „in den Schülerklassen ab der U14 war das wohl völlig egal“, so Markus Tenbergen, Vorsitzender beim FCM.

Finale gegen den Schweden Petrini

Doch erst einmal holte sich Nils Fabinger bei den Aktiven mit einem 15:13-Finalsieg gegen den Schweden Felix Petrini aus Stockholm nicht ganz unerwartet die Goldmedaille. Niklas Stieren wurde Achter. Bei den U17-Herren siegte Alexander Hilbrandt, Nick Emde-Marbach holte Bronze. Eine Medaille verpasste Maximilian Jobst als Fünfter nur ganz knapp. Die holte er sich allerdings in der U14, denn dort können neben Jobst auch die noch gar nicht so alten Alexander Hilbrandt, Nick Emde-Marbach und Emanuelle Hagene starten. So holte Hilbrandt dort seine zweite Goldmedaille, gefolgt vom Zweiten Emde-Marbach und den beiden Drittplatzierten Emanuelle Hagene und Maximilian Jobst.

Bei den Damen in der Altersklasse Aktive ging Gold allerdings nach Korea, Luise Greiffer musste sich im Finale geschlagen geben, holte Silber. Mit ihr gingen allerdings acht der Top-Ten-Platzierungen nach Moers. Neben Greiffer teilten sich Renee Oymann und Emily Klockhaus Bronze vor Vivana Polotzek, Celine Pachmann, Vivian Marie Hendler, Amelie Wetzling und Stina Reimelt. Doch damit nicht genug.

In der U14 setzte sich Ariane Hartmann durch, sicherte die nächste Goldmedaille für den FC Moers. Franziska Schomaker wurde Zehnte. Svenja Kosin holte in der U13 Bronze, ihre Schwester Lena Kosin machte es ihr in der U11 nach. Lena Gutzke kam dort auf den fünften Rang – ebenfalls knapp an Edelmetall vorbei.

Gold, Silber und Bronze

Auch bei den Jüngsten räumten die Moerserinnen richtig ab. In der U10 gingen Gold, Silber und Bronze nach Moers. Evelina Latypova siegte vor Katharina Hilbrandt und der Dritten Viona Westerhoff. Viktoria Schomaker kam ebenfalls auf den fünften Platz.

Weiter ging das Medaillensammeln für die Moerser bei den U12-Jungs. Laureano Mehner war nicht zu schlagen und sicherte sich Gold. Bronze holte seine Vereinskumpel Henrik Barby. Mit Jan Wohlgemuth als Fünften schrammte ebenfalls ein Moerser Florettfechter an einer Medaille vorbei.

Alexander Jobst erkämpfte für den Moerser Verein in der U11 eine weitere Bronzemedaille. Und bei den allerjüngsten Fechtern gab es schließlich die letzte Goldmedaille für das Landesleistungszentrum Moers. Niklas Pagenkopf unterstrich sein Talent und gewann seinen Wettkampf – die beiden Bronzemedaillen gingen mit Phillip Dörpinghaus und Lukas Schneider ebenfalls an Moers. Maximilian Schorn komplettierte als Sechster den tollen Erfolg des ganz jungen Nachwuchses.

FCM-Trainer Saeid Nourouzi war dann am Ende des Spektakels sichtlich beeindruckt: „Unsere jungen Fechterinnen und Fechter haben heute konzentriert gefochten und gezeigt was sie schon gelernt haben. Das freut uns Trainer natürlich besonders.“

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