Handball / Verbandsliga

Fehlerfestival der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen

HSG-Torwart Niclas Staats bot trotz der Niederlage beim TV Aldekerk II eine starke Vorstellung.

HSG-Torwart Niclas Staats bot trotz der Niederlage beim TV Aldekerk II eine starke Vorstellung.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  In der Handball-Verbandsliga leistet sich die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen zu viele Fehler im Spitzenspiel beim TV Aldekerk II.

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Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist übel hingefallen: Natürlich ist die 19:25 (10:16)-Niederlage im Spitzenspiel beim TV Aldekerk II ärgerlich. Aber der Stachel der Enttäuschung sitzt ziemlich tief, da die Mannschaft über weite Strecken nicht an die benötigte Normalform heranreichte. Vennikel (14:4 Punkte) hat damit den Kontakt zum verlustpunktfreien Primus TV Geistenbeck verloren.

Der Gast erlebte eine rabenschwarze Auftaktphase. Die Spieler präsentierten sich kollektiv indisponiert. Gerade in der Offensive stellte sich ein Fehlerfestival ein. Die Bälle wurden in Reihe verstolpert, vertändelt oder gleich den Gegenspielern in die Hand gespielt.

Dieser triste Zustand hielt gut 20 Minuten an. Aldekerk musste in der Zwischenzeit nichts anderes machen, als die „Geschenke“ mit einem passablen Gegenstoß in Tore umzumünzen. Eine ziemlich einfache Aufgabe, da das Gros der HSG-Spieler wenig Begeisterung für die Rückzugsphase entwickelte. Aldekerk machte kurzen Prozess und führte souverän mit 14:6.

Gewohnte Kompaktheit

Die Gäste mussten sich in der Halbzeitpause erst einmal neu sammeln. Das Aufbäumen gelang aber nur in der Defensive. Hier griff nun die gewohnte Kompaktheit, mit etlichen Balleroberungen. Torwart Niclas Staat zeigte viele tolle Paraden.

Aber die Offensive war weiterhin von zahlreichen technischen Fehlern durchzogen. Vennikel hatte nicht die Mittel und wohl auch nicht den Willen, um der Partie noch einmal eine Wende zu geben.

„Wir sind weit hinter unseren Möglichkeiten geblieben“, ärgerte sich HSG-Coach Helmut Menzel. „Wir haben ein wichtiges Spiel frühzeitig aus der Hand gegeben.“

HSG: Szymanowicz 6/1, Gatza 3, P. Dickel 3, T. Dickel 2, Arend 2, Schwarz 1, Kox 1, Wolfhagen 1.

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