Fußball / Landesliga

Fichte Lintfort kann nun im Abstiegskampf durchschnaufen

Fichte-Akteur Alexander Lenders (links) versucht hier dem Dingdener Tillmann Kruse den Ball abzuluchsen.

Fichte-Akteur Alexander Lenders (links) versucht hier dem Dingdener Tillmann Kruse den Ball abzuluchsen.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Dieser Sieg in der Fußball-Landesliga bei Blau-Weiß Dingden tut allen beim TuS Fichte Lintfort gut. Nach dem 3:1 kann die Mannschaft durchatmen.

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Das hat allen Beteiligten vom TuS Fichte Lintfort so richtig gut getan. Der Fußball-Landesligist um Trainer Sven Schützek konnte sich bereits am Samstag bei Blau-Weiß Dingden mit 3:1 (1:1) durchsetzen, verschaffte sich somit gehörig Luft im Abstiegskampf und belegt einen beruhigenden elften Tabellenplatz. Und die Gäste haben in Dingden prima angefangen, gingen bereits nach zehn Minuten durch El Houcine Bougjdi in Führung. Der Routinier umspielte seinen Gegenspieler und ließ Johannes Buers im BW-Tor keine Chance. Nun hatte Fichte die Partie im Griff. Bis zur 35. Minute. „Da hat die Mannschaft einen Gang rausgenommen, war nicht mehr so präsent“, war Schützek überrascht. Prompt fiel der Ausgleich durch Steffen Buers (39.). „Da haben wir in der Abwehr nicht aufgepasst“, so der Fichte-Coach.

Und Dingden kam auch besser aus der Pause. Verlegte sich aber zum Glück auf lange Bälle, die den Gästen wenig Probleme machten. Erst als sich Marvin Ring einmal verschätzte, wurde es brenzlig. Lintfort schwamm etwas, auch wenn Robin von Radecke nach einem Konter das BW-Tor nur um drei Zentimeter verpasste (50.).

Gastgeber haben mehr vom Spiel

Die Gastgeber hatten einfach mehr vom Spiel. Felix Leyking traf zweimal das Fichte-Tor nicht (59./69.). Und Marian Gbur zeichnete sich einmal im Lintforter Tor aus. Erst danach übernahm Fichte wieder das Kommando.

Schließlich konnte Stefan Kapuscinski bei einer Hereingabe den Fuß zur erneuten Führung reinhalten (77.). Jetzt wollten die Gäste die drei Punkte. Nach einer Ecke, bei der das gesamte BW-Team aufgerückt war, schickte Bougjdi Kapuscinski auf die Reise, und der machte sein zweites Tor (90.+3.).

Dingdens Trainer Dirk Juch reklamierte Abseits und sah wegen Unsportlichkeit die zweite Gelbe Karte – und damit Gelb-Rot.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenlob machen“, so Sven Schützek, der noch auf Sascha Tenbruck wegen Leistenprobleme kurzfristig verzichten musste. „In ein, zwei Situationen hatten wir auch mal Spielglück“, schmunzelt er.

Fichte: Gbur, Oba (67. Rume), Lenders, Ring (75. da Silva Grasbeunder), Roitzheim, Kapuscinski, von Radeke (87. Haksteter), Thiel, Poschmann, Bougjdi, Katendi.

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