Fußball-Landesliga

Fußball: Scherpenberg kämpft in Hönnepel auch mit Maulwürfen

Die Bedburger Offensive, hier Kapitän Robin Deckers, hatten die Scherpenberg am Sonntag gut im Griff.

Die Bedburger Offensive, hier Kapitän Robin Deckers, hatten die Scherpenberg am Sonntag gut im Griff.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  In der Fußball-Landesliga muss der SV Scherpenberg am Mittwoch um 20 Uhr bei der SV Hönnepel-Niedermörmter in Kalkar antreten.

Für Fußball-Landesligist SV Scherpenberg gibt es am zweiten Spieltag der am Sonntag gestarteten Saison offenbar nicht nur einen Gegner. Bei der SV Hönnepel-Niedermörmter am Mittwoch (20 Uhr, Düffelsmühle) müssen sich die Blau-Weißen auch mit einem gewöhnungsbedürftigen Rasenplatz auseinandersetzen. Wegen des Flutlichteinsatzes in der zweiten Halbzeit müssen die Kicker heute Abend auf den zweiten Rasenplatz der Kalkarer Gastgeber ausweichen.

Löcher im Rasenplatz

Was sich erst einmal besser anhört, als ein Spiel auf der staubigen Stolperasche am Wäldchen daheim. Doch der Trainer warnt schon einmal vor. „Der Rasen ist im Vergleich mit dem Hauptplatz bei Hö-Nie echt schlecht“, berichtet Scherpenbergs Cheftrainer Abdassamad Sallay, „da sind Maulwürfe unterwegs, die für das eine oder andere Loch sorgen. Wir müssen sehr aufpassen, dass sich niemand verletzt.“

Letzteres kann Sallay derzeit nicht gebrauchen. Schließlich gibt es schon diverse Ausfälle, gerade in der Abwehr. Beim 2:0-Heimsieg über die SGE Bedburg-Hau am vergangenen Sonntag war neben den bänderverletzten Nico Frömmgen und Paul Ihnacho in der Defensive auch noch Innenverteidiger Damian Raczka verletzungsbedingt ausgefallen. Ob der 32-jährige Routinier, der in den vergangenen beiden Spielzeiten für den heutigen Gegner Hönnepel unterwegs war, an alter Wirkungsstätte dabei sein kann?

Die Antwort gibt es erst kurz vor dem Spiel am Mittwochabend. „Wir haben in der Vorbereitung viele Varianten in unserer Viererkette probiert. Ich kann da auch ohne Damian auf meine Spieler vertrauen“, versichert Trainer Sallay.

Gegen Bedburg machte der Klosterhardter Lars Hoffmeister seine Sache neben dem Frömmgen-Ersatz Hakan Yildirim gut. Der Aufsteiger war kaum in der Lage, eine vernünftige Torchance herauszuspielen. Auch ein Verdienst einer aufmerksamen SVS-Defensive.

Agostino wieder im Aufgebot

Offensiv blieb bei den Scherpenbergern allerdings auch noch Luft nach oben. Allzu viele Torchancen erspielten sich die Gelb-Hemden nämlich nicht. Für Trainer Sallay ist das aber kein Grund, seinen Angriff umzustellen, die vergangenen Sonntag von 1:0-Schütze Emre Camdali, Maximilian Stellmach und auch Murat Kara gebildet worden war.

„Es spielt natürlich auch eine Rolle, in welcher Verfassung die Jungs vor dem Spiel sind“, sagt Trainer Sallay mit Blick auf eine späte Anreise nach Kalkar, „alle haben ja vorher einen Job zu erledigen.“

Noch keine größere Rolle in den Personalplanungen dürfte Daniel Agostino spielen. Der 31-jährige Mittelfeldmann, der zuletzt für Sterkrade-Nord und zuvor für Arminia Klosterhardt in Oberhausen unterwegs war, steht nach seinem beendeten Urlaub als Ersatzspieler im Aufgebot. „Im Notfall könnte ich ihn bringen, auch wenn er nur eine Trainingseinheit absolviert hat“, betont Sallay.

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