Frauen-Fußball: Regionalliga

GSV Moers muss die Torflaute beenden

GSV-Coach Gerd Orzeske beordert sein Team nach vorne.

GSV-Coach Gerd Orzeske beordert sein Team nach vorne.

Foto: norbert Prümen

Moers.   Am Sonntag gegen den VfL Bochum können die Gelb-Schwarzen mit einem Sieg näher an das Mittelfeld der Tabelle heranrücken.

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Sie treffen einfach zu wenig. Die Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers. Erst 16 Tore in 16 Spielen. Das ist eindeutig zu wenig, um in der Tabelle in den oberen Regionen mitzumischen. Ganz im Gegenteil. Die „Gräfinnen“ haben durch die 1:2-Niederlage gegen Berghofen und der Nullnummer am vergangenen Wochenende in Menden den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle ein wenig aus den Augen verloren.

Doch diesen können sie zumindest am Sonntag ab 13 Uhr in der Partie gegen den VfL Bochum ein wenig verkürzen. Als Neunter der Tabelle mit 19 Punkten liegen nämlich die Bochumerinnen direkt vor dem GSV. Der VfL ist Achter, hat 24 Zähler. So könnten die Gelb-Schwarzen die Lücke bis auf zwei Punkte schließen.

Und das ist sicherlich auch das Ziel von GSV-Coach Gerd Orzeske: „Wir wollen mit aller Macht gewinnen. Auch wenn Bochum sicherlich alles andere als ein einfacher Gegner sein wird.“

Kein Vorwurf ans Team

Nach wie vor hadert Orzeske mit der Chancenverwertung seines Teams: „Kämpferisch kann ich meinen Spielerinnen keinen Vorwurf machen. Auch beim 0:0 in Menden haben sie alles gegeben. Wir spielen uns Torchancen heraus, aber vorne hapert es dann einfach. So kannst du einfach keine Spiele gewinnen.“

Und das wird immer wichtiger. Zumal die Moerserinnen noch lange nicht die Abstiegsgefahr gebannt haben. Da es in dieser Saison durch die Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga einen erhöhten Abstieg gibt, wird sich wohl erst gegen Ende der Spielzeit entscheiden, wie viele Regionalligisten am Ende in ihren jeweiligen Ligen hinunter müssen.

Die Bochumerinnen konnten in den bisherigen drei Partien in diesem Jahr beim 7:1 über Hauenhorst und dem 7:0 über Uevekoven zweimal überzeugen und hohe Siege einfahren. An das Hinspiel hat der GSV gute Erinnerungen, feierten die Gelb-Schwarzen dort doch einen 2:0-Erfolg durch die Treffer von Nadine Spitalar und Kristina Hölscher.

Personell ist die ein oder andere Spielerin im Lager des GSV angeschlagen. Vor allem der Einsatz von Juliane Rath und Almedine Dedic ist fraglich. Beide laborieren an der Grippe. Deshalb dürfte es wohl für die Anfangsformation nicht reichen.

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