Jahreshauptversammlung

Gundlach lenkt TuS Xanten – aber nur noch bis 2020

Heinrich Gundlach (l.), hier mit LSB-Präsidenten Walter Schneeloch, lenkt noch ein Jahr den TuS Xanten.

Heinrich Gundlach (l.), hier mit LSB-Präsidenten Walter Schneeloch, lenkt noch ein Jahr den TuS Xanten.

Foto: KSB

Xanten.   Im zweiten Anlauf gab es bei der Jahreshauptversammlung des TuS Xanten kaum Misstöne. Heinrich Gundlach bleibt Chef – aber nur bis 2020.

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Das Wichtigste vorweg: Die Hauptversammlung des TuS Xanten am Freitagabend ging ohne größere Misstöne vonstatten. Das war beim ersten Mitgliedertreffen in diesem Jahr Mitte März anders gewesen. Damals war die Versammlung nach gut einer Stunde abgebrochen worden. Es hatte Vorwürfe, Unterstellungen und Zwischenrufe gegeben. Gestern ging’s wesentlich ruhiger zu. Es wurden sogar neue Vorstandsmitglieder gewählt. Oliver Kuse und Kurt Evers gehören bis 2021 jetzt auch der TuS-Spitze an.

Diesmal trafen sich die Mitglieder nicht im Vereinsheim, sondern in der größeren Mensa des Gymnasiums. Nach den Vorfällen im März hatte sich der Vorsitzende Heinrich Gundlach entschlossen, einen unabhängigen Versammlungsleiter vorzuschlagen. So führte Manfred Klessa vom Stadtsportverband Kamp-Lintfort durch die 14 Punkte der Tagesordnung. 112 stimmberechtigte Mitglieder kamen.

Und die bestätigten mit großer Mehrheit Gundlach in seinem Amt bis 2020. Dann will der 80-Jährige nicht mehr kandidieren.

Dann mussten drei neue Kassenprüfer gefunden werden. Wenig überraschend war das Ausscheiden von Gerd Böhmer und Marion Evers. Für Irritationen sorgte jedoch der Rücktritt von Werner Borchers, der Gundlach erst Mitte dieser Woche per E-Mail seine Entscheidung mitgeteilt hatte. Warum er nicht weitermachen wollte, kam nicht zur Sprache. Die Kassenprüfer-Posten nehmen nun Dieter Börgers, Manfred Gröhlich und Christopher Verhalen (Ersatz) ein.

Zum Schluss bekamen die anwesenden Mitglieder noch mitgeteilt, dass die Vorstandsarbeit auf mehrere Schultern verteilt werden soll. Es ist unter anderem geplant, das Amt des Jugendwarts zu schaffen.

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