Handball-Landesliga

Handball: TV Schwafheim stärkt Rückraum für Top-5-Platz

Das ist das Schwafheimer Team: (hintere Reihe, von links) Marvin Bünten, Julian Cappel, Sasa Gardijan, Toran Knapinski; (Mitte) Trainer Peter Wiedemann, Mario Milewski, Elias Rawanbachsch, Pascal Prchala, Mike Balzen, Trainer Dirk Hünten, (Vorn) Helge Tervoort, Kevin Wiedemann, Jens Scheepers, Sven Nagel, Erik Hensen, Max Geerkes, Jörn Geidel.

Das ist das Schwafheimer Team: (hintere Reihe, von links) Marvin Bünten, Julian Cappel, Sasa Gardijan, Toran Knapinski; (Mitte) Trainer Peter Wiedemann, Mario Milewski, Elias Rawanbachsch, Pascal Prchala, Mike Balzen, Trainer Dirk Hünten, (Vorn) Helge Tervoort, Kevin Wiedemann, Jens Scheepers, Sven Nagel, Erik Hensen, Max Geerkes, Jörn Geidel.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  Mit einem verstärkten Rückraum will der TV Schwafheim in der Handball-Landesliga eine bessere Rolle als noch in der vergangenen Saison spielen.

Die vergangene Spielzeit war schwierig, holprig, aber vor allem total unbefriedigend. Die Landesliga-Handballer des TV Schwafheim mussten aufgrund großer Leistungsschwankungen lange Zeit kämpfen und sämtliche Register ziehen, damit letztendlich der Klassenerhalt gelang. Der Verein hat nun aus einer Zittersaison seine Lehren gezogen, Maßnahmen getroffen, um in der anstehenden Meisterschaft 2019/20 in ruhigem Fahrwasser zu schwimmen.

Last auf zwei Schultern

Die wichtigste Veränderung gibt es auf der Kommandobrücke: Dirk Hünten bleibt zwar Trainer. Doch sein ausdrücklicher Wunsch war es, mit Peter Wiedemann einen gleichberechtigten Partner ins Boot zu holen. Peter Wiedemann ist reich an Erfahrung, hatte zuletzt beim Verbandsligisten HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen das sportliche Sagen, ehe sich während der vergangenen Saison nach mehreren erfolgreichen Jahren die Wege trennten.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, betont Hünten, der in seine mittlerweile siebte Saison in Schwafheim geht. „Peter ist ein guter Trainer, zudem in der Region bestens vernetzt. Ich sehe mit seiner Verpflichtung insgesamt viele Vorteile. Wir können künftig im Training intensiver und individueller arbeiten.“

Der TV Schwafheim orientiert sich bei seinem Saisonziel wieder in den oberen Bereich der Tabelle. Der Verein strebt eine Platzierung zwischen Rang drei und fünf an. Um den eigenen Ansprüchen auch gerecht zu werden, wurden gleich fünf Neuzugänge verpflichtet.

Kevin Wiedemann ist der klassische Spielmacher und kommt vom Verbandsligisten HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen. Aus dem selben Verein wechselt Rückraumspieler Pascal Prchala, der zudem als ausgewiesener Deckungsspezialist gilt. Helge Tervoort (Allrounder) trug zuletzt das Trikot des Verbandsligisten HSG RW Oberhausen. Ferner kommen Allrounder Simon Engels (SSV Gartenstadt/Bezirksliga) und Kreisläufer Sasa Gardijan (VfL Rheinhausen/Bezirksliga).

Fünf Neue in der Mannschaft

Ein Schwerpunkt in der immer noch andauernden Vorbereitungsphase ist die Integrierung der Neuzugänge. Es gilt, die Fünf an die Abläufe zu gewöhnen und sie an vorhandene Strukturen heranzuführen. Gerade in der Defensive müssen die Rädchen ineinandergreifen. Als Favorit kommt wohl erneut die gewohnt stabile 6:0-Variante zum Einsatz, mit den körperlich starken Spielern wie Pascal Prchala, Mario Milewski, Christian Skelink oder Mike Balzen auf zentralen Positionen. Aber auch eine offensive Formation ist denkbar, mit so schnellen, wendigen und giftigen Akteuren wie Simon Engels oder Helge Tervoort.

Dass der Kader in der kommenden Saison auf „breiteren Füßen“ aufgestellt ist, wird sich vor allem in der Offensive bemerkbar machen. Schwafheim hat nun gerade im Rückraum deutlich mehr Alternativen und Qualität. Das Trainer-Duo kann umgehend bei Verletzungen oder Formschwankungen reagieren. „Ja, wir werden im Rückraum künftig deutlich variabler auftreten können und somit nicht mehr so leicht auszurechnen sein“, sagt Dirk Hünten. „Gut ist auch, dass aufgrund der vielen Spieler der Konkurrenzkampf steigt.“

Schwafheim hat derzeit aber auch noch die eine oder andere Baustelle. Deutlich besser im Vergleich zur Vorsaison muss das Tempospiel werden. Die Mannschaft benötigt insgesamt mehr Dynamik und Geschwindigkeit, um gerade die so wichtigen und einfachen Tore aus der ersten und zweiten Welle zu generieren. Als Meisterschaftsfavoriten werden der Hülser SV, HSV Rheydt und ATV Biesel genannt.

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