Handball-Verbandsliga

HSG-Coach Helmut Menzel: „Ich erwarte eine Reaktion“

Muss Verantwortung schultern: HSG-Spieler Tobias Dickel (beim Wurf).

Muss Verantwortung schultern: HSG-Spieler Tobias Dickel (beim Wurf).

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen empfängt kommenden Samstag, um 19 Uhr, die HSG Wesel. Wiedergutmachung für schwaches Derby angesagt.

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Was ist passiert? Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen hat vergangenes Wochenende den ersten Dämpfer im Titelrennen einstecken müssen. Die Mannschaft war ausgerechnet im prestigeträchtigen Lokalduell beim TV Kapellen nicht auf der Höhe, brachte die nötige Mentalität und das Derbygen nicht auf die „Platte“. Die Spieler des Handball-Verbandsligisten wurmt diese Pleite mit Sicherheit am meisten. Aber der Verein muss auch kein Trübsal blasen. Die Saison verlief bislang (12:2) in geordneten Bahnen, mit stets anständigen Leistungen. Es gilt sich nun neu zu fokussieren und sich auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren: Die HSG Vennikel erwartet Samstag, um 19 Uhr, im Albert-Einstein-Gymnasium, die HSG Wesel.

Keine Körpersprache

Die Hausherren werden hoch motiviert in die Partie starten. Dabei wird die Mannschaft versuchen sich das nötige Selbstvertrauen in der eigenen Defensive zu holen, mit der dazugehörigen Körpersprache. Gerade jüngst in Kapellen gelang dieses Vorhaben nicht. Es gab Schwachstellen im individuellen Bereich sowie im Verband. Die Spieler klebten beispielsweise in der 6:0-Formation defensiv am Kreis ohne dabei den Gegner aktiv anzugehen. Zudem fiel auf, dass er ansonsten starke Torwart Sebastian Brysch so gut wie keine Hand an den Ball bekam.

„Es hat im Derby vieles nicht gepasst“, erinnert sich HSG-Coach Helmut Menzel. „Meine Spieler standen sich oft selbst im Weg. Ich erwarte natürlich nun gegen Wesel eine Reaktion.“ Und Menzel ergänzt: „Obwohl wir in Kapellen eine schlechte Leistung geboten haben, so waren wir trotzdem vom Ergebnis mehrmals dran und besaßen Möglichkeiten, der Begegnung eine Wende zu geben – das stimmt mich in Bezug auf das Wesel-Spiel wieder positiv.“

Die Gäste reisen mit Rückenwind an: Wesel präsentiert sich in der laufenden Saison mit beachtlichen 6:6 Punkten (ein Spiel weniger) mehr als ordentlich.

Das Team weiß vor allem seine Kampfkraft geschickt zu bündeln, überzeugt regelmäßig mit der mannschaftlichen Geschlossenheit. Im Angriff spielt die Musik überwiegend im Rückraum – von allen drei Positionen geht eine stets Torgefahr aus. Wesel wartet aber noch immer auf den ersten Auswärtspunkt.

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