Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen bejubelt im Spitzenspiel

HSG-Trainer Helmut Menzel jubelt.

HSG-Trainer Helmut Menzel jubelt.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen gewinnt auch das Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga bei der Turnerschaft aus St. Tönis mit 32:24.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen schwebt weiter auf Wolke sieben. Die Verbandsliga-Handballer siegten gestern Nachmittag im Spitzenspiel bei der Turnerschaft aus St. Tönis aufgrund einer klaren Leistungssteigerung in Halbzeit zwei noch deutlich mit 32:24 (13:13). Mittlerweile deutet vieles auf einen Zweikampf im Meisterschaftsrennen hin: Die HSG Vennikel und der TV Geistenbeck (jeweils 12:0 Punkte) liefern sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Gäste mussten einzig auf den verletzten Fabian Zarnekow verzichten, ansonsten waren alle Spieler fit und gesund. Die Mannschaft tat sich aber dennoch recht schwer. Es fehlte die Leichtigkeit in der Offensive. Die Abläufe kamen nicht wie gewohnt durch, es hakte und klemmte an mehreren Stellen. Die Spieler „schossen“ zudem reichlich Fahrkarten, luden die aufmerksame und laufstarke Truppe aus St. Tönis immer wieder zu Gegenstößen ein. Und die Hausherren nahmen diese Geschenke natürlich dankend an, trafen überwiegend mit der ersten und zweiten Welle.

Doch die HSG konnte sich zumindest auf ihre Defensivabteilung verlassen. In diesem Mannschaftsteil harmonierte es gut. Die Spieler kämpften entschlossen als eine Einheit um jeden Ball. Der Abwehrriegel gab klar den Ton, so dass die Hausherren zum Großteil nur reagieren konnten. Und Vennikel hatte ein weiteres Trumpfass im Ärmel: Torwart Sebastian Brysch präsentierte sich in Galaform. Seine insgesamt 21 Paraden waren diesmal überragend. Die beiden Kontrahenten begegneten sich in Halbzeit eins dennoch auf Augenhöhe. Die Spielstand wechselte mehrfach zwischen den Vereinen.

Vennikel legt deutlich zu

Aber die HSG Vennikel machte nach der Pause so richtig ernst. „Es lief in den zweiten 30 Minuten wie am Schnürchen“, freute sich HSG-Trainer Helmut Menzel unmittelbar nach dem Schlusspfiff. „Wir haben die Partie dann total dominiert.“ Der Gast konnte sich weiterhin auf sein Defensivbollwerk verlassen und steigerte sich im Angriff um Längen. Die Mannschaft spielte in Abschnitt zwei auf hohem Niveau, traf genau die richtigen Entscheidungen nach klaren Ansagen. Die Tore fielen zwangsläufig. Die HSG setzte sich kontinuierlich von 17:15 (38.) auf 28:21 (54.) ab.

„Ich bin richtig froh, dass wir dieses schwere Auswärtsspiel gewonnen haben“, ergänzte Helmut Menzel. „Wir wussten nach der Herbstpause ja nicht, wo wir stehen. Meine Jungs haben es bei einem starken Gegner vor allem in Abschnitt zwei richtig prima gemacht.“

HSG Vennikel: Schwartz 6/1, Szymanowicz 6, Pistolesi 6, Wolfhagen 5, Gatza 5, P. Dickel 2, T. Dickel 1, Nepicks 1.

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