Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen holt Brunotte und Lutzer

Marius Brunotte (mit Ball) hier noch VfB-Trikot, wechselt zur neuen Saison zur HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen.

Marius Brunotte (mit Ball) hier noch VfB-Trikot, wechselt zur neuen Saison zur HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen schreibt wohl den Titel ab. Vor dem Spiel bei Schlusslicht Grefrath gibt’s Neuigkeiten.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist nach zuletzt einigen deftigen Klatschen ganz übel auf dem Boden der Realität aufgeschlagen. Zwar herrscht Ernüchterung, aber keine Ratlosigkeit. Helmut Menzel, Trainer des Handball-Verbandsligisten, kann die Situation gut einschätzen: „Man muss ehrlich zu sich selbst sein. In unserer aktuellen Verfassung können wir nicht um den Titel mitspielen. Meine Mannschaft kann die schwerwiegenden Ausfälle von Fabian Schwartz und Pascal Wolfhagen nicht auffangen und damit nicht kompensieren.“

Vennikel möchte aber dennoch das Beste aus der schwierigen Lage machen und die Partie am Samstag, 18.45 Uhr, beim Schlusslicht TS Grefrath siegreich gestalten.

Vennikel muss allerdings beim vermeintlichen Underdog aufpassen, um nicht erneut überrascht zu werden. Grefrath hat sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben. Der jüngste 29:28-Achtungserfolg gegen St. Tönis zeigt auf, mit welcher Entschlossenheit die Mannschaft derzeit auftritt. Auch wenn im spielerischen Bereich einiges im Argen liegt – die kämpferischen Tugenden sind umso stärker ausgeprägt. „Wir sind gewarnt, müssen aber in erster Linie auf uns selber gucken“, so Helmut Menzel. „Meine Mannschaft hat in den vergangenen Spielen ja nicht gerade Angst und Schrecken verbreitet.“

Aber bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen blickt man auch in die Zukunft. Der Verein plant bereits mit Nachdruck seinen Kader für die Saison 2020/2021.

Vennikel plant die Zukunft

Und die ersten beiden, hochkarätigen Neuzugänge stehen schon fest: Marius Brunotte kommt vom Oberligisten VfB Homberg. Der 2,05 Meter lange Kreisläufer wird die Qualität innerhalb der Mannschaft deutlich anheben. Er soll nicht zuletzt wegen seiner enormen körperlichen Präsenz eine ganz zentrale Rolle in der Abwehr übernehmen.

Mit Till Lutzer konnte ein großes Talent für den Rückraum verpflichtet werden. Der wurfgewaltige Halblinke trägt aktuell noch das Trikot der DJK SV Adler Königshof und warf vergangenes Wochenende in der A-Jugend-Bundesliga gegen JSG Nettelstedt acht Tore. „Beide Spieler sind echte Verstärkungen“, freut sich deshalb auch Helmut Menzel

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