Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen mit famoser Anfangsphase

Warf elf Tore gegen die TS aus Grefrath: HSG-Spieler Fabian Schwartz.

Warf elf Tore gegen die TS aus Grefrath: HSG-Spieler Fabian Schwartz.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Moers.  Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist der hohen Erwartungshaltung gerecht geworden. Bei der TS Grefrath siegte das Team mit 32:24.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen hat ihre Hausaufgaben erledigt. Nicht einfach, denn die Erwartungshaltung war hoch; hatten sich die Verbandsliga-Handballer bekanntlich vor der Saison gezielt verstärkt und mussten nun liefern. Die Menzel-Schützlinge hielten dem Druck aber gekonnt stand und schlugen vor „heimischer Kulisse“ in der Halle an der Krefelder Straße – das Albert Einstein-Gymnasium wurde kurzfristig wegen technischer Probleme gesperrt – die Turnerschaft aus Grefrath deutlich mit 32:24 (17:10).

Vennikel begann famos. Die neuformierte Mannschaft „brannte“ in der Startphase. Die Mischung aus Einsatz, Aggressivität und Disziplin zeigte seine Wirkung. Die Gäste, die nur mit einem überschaubaren Kader angereist waren, staunten nicht schlecht, wussten in der Anfangsviertelstunde nicht wie ihren geschah. Die HSG stellte in der Defensive ein Bollwerk und schloss im Angriff eiskalt ab.

Das Resultat war beeindruckend: Die Hausherren lagen mit 7:0 und 10:2 in Front. Die Übermacht war so groß, dass die Spieler wohl in der Folgezeit den Fuß vom „Gas“ nahmen. Die Intensität ging dadurch verloren und Grefrath verstand es fortan geschickt, seinen Gegner einzulullen.

Gastgeber verlieren ihren Rhythmus

Die Gastgeber verloren sichtlich ihren Rhythmus, kassierte dadurch bis zum Pausenpfiff noch etliche, einfache Gegentore.

Die HSG hatte in den zweiten 30 Minuten zwar keine Mühe die Partie zu gewinnen, aber der Glanz der Startphase war verblasst. „Ich freue mich über den gelungenen Auftakt und über die beiden Punkte“, betonte HSG-Trainer Helmut Menzel. „Doch mit der zweiten Hälfte bin ich nicht einverstanden. Wir haben in Reihe zu viele glasklare Chancen ausgelassen. Das geht nicht.“

HSG: Schwartz 11/4, Szymanowicz 5/1, Pistolesi 4, Gatza 3, Wolfhagen 3, P. Dickel 2, Fenzel 1, T. Dickel 1, Zarnekow 1, Nepicks 1.

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