Handball / Verbandsliga

Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen muss gegen Hiesfeld abliefern

Eine Szene aus der Vorsaison: Die HSG-Spieler Philipp Dickel, Nils Oberwinster und Benedikt Weigt (von links) schauen Alexander Enders  beim Wurf zu. Foto:Jochen Emde

Eine Szene aus der Vorsaison: Die HSG-Spieler Philipp Dickel, Nils Oberwinster und Benedikt Weigt (von links) schauen Alexander Enders beim Wurf zu. Foto:Jochen Emde

Moers.   Die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen müssen konstanter werden, im Heimspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld was anbieten.

Es gilt den nächsten Schritt zu tätigen. Waren die beiden Spiele zuletzt durchaus positiv und erfolgreich, zogen sich insgesamt jedoch durch die Auftritte der Verbandsliga-Handballer des HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen einige Leistungsschwankungen. Das Team muss daher im Heimspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld etwas anbieten. Der Anwurf erfolgt Samstag, um 19.30 Uhr.

Die „Veilchen“ können mit ihren 6:8 Punkten prima leben. Der Verein befindet sich derzeit in einem großen Umbruch. Neu-Trainer Harry Mohrhoff wurde die schwierige, aber reizvolle Aufgabe zugetragen, ein neues, schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Immerhin wurden gleich neun junge Spieler, ausnahmslos aus unteren Klassen, verpflichtet. In Hiesfeld spricht man daher einzig vom Klassenerhalt. Den vielen „Neuen“ fehlt es natürlich an Routine und Cleverness. Aber diese Defizite werden bislang mit Kampf und Einsatz kompensiert.

Guter Torhüter

Die Deckung ist zumeist defensiv ausgerichtet, mit einem starken Torhüter in der Hinterhand. Vorne greift die allseits bekannte Mischung aus Individualität und Struktur. „Ich hoffe auf ein gutes Spiel meiner Jungs“, betont TV-Coach Harry Mohrhoff und reicht den Stab des Favoriten artig an die HSG Vennikel weiter.

Kollege und HSG-Trainer Peter Wiedemann weiß damit umzugehen: „Ich sehe uns auch in der Favoritenstellung. Aber Hiesfeld ist ein gefährlicher Gegner, der auf unsere Fehler wartet und dass wir sie unterschätzen. Wir müssen und werden wachsam sein.“

Die Hausherren können mit Sicherheit auf mehr Qualität zurückgreifen. Doch ohne Kampf und Einsatz läuft gegen den TV Jahn Hiesfeld überhaupt nichts. Vennikel will sich vor allem mit einem aggressiven Deckungsauftritt die nötige Sicherheit holen. Pascal Prchala fällt mit einer schmerzlichen Rippenprellung aus. Auch Jens Schnaithmann und Daniel Hummel sind weiterhin verletzt.

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