Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen weiß, was sie erwartet

Seine Klasse und Routine sind  Samstag in Aldekerk II gefragt: Mirko Szymanowicz (links), HSG-Goalgetter.

Seine Klasse und Routine sind Samstag in Aldekerk II gefragt: Mirko Szymanowicz (links), HSG-Goalgetter.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen kann im Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga beim TV Aldekerk II einen weiteren Konkurrenten abschütteln.

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Der Weg zur Meisterschaft ist bekanntlich steinig und holprig. Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen darf sich davon nicht beirren lassen, muss konzentriert und konsequent ihren Streifen durchziehen. Es gilt nun im Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga beim TV Aldekerk II einen weiteren Konkurrenten abzuschütteln. Der Anpfiff ertönt Samstag, um 17.30 Uhr.

Die Gastgeber (11:5 Punkte) stellen ein junges Team. Das Spielsystem ist auf Geschwindigkeit ausgerichtete. Die Abläufe, die Passfolgen und letztendlich die Abschlüsse sind gut aufeinander abgestimmt. Die TVA-Spieler wollen Tore erzielen und dies muss Vennikel in erster Linie verhindern.

Die HSG ist daher in der Defensive gefordert, die nötigen Maßnahmen zu treffen. Egal welche Variante ausgewählt wird, alles hängt von der Einstellung ab. Insbesondere das klare Übergewicht an Routine muss eine tragende Rolle übernehmen. Die Kompaktheit in Kombination mit der Aggressivität und einer gesunden Portion an Härte sind Grundvoraussetzungen.

Vennikel (14:2) benötigt allerdings, um in diesem Spitzenspiel zu bestehen, unbedingt seine Offensivqualitäten. Der Gast kann von allem Positionen enormen Druck aufbauen, behält durch seine erfahrenen Spieler gerade in hitzigen Situation die nötige Ruhe und Übersicht.

Ein interessanter Gesichtspunkt ist dabei: Es treffen die beiden angriffsstärksten Vereine aufeinander.

„Es ist wohl mit vielen Toren zu rechnen“, betont deshalb auch HSG-Trainer Helmut Menzel. „Wir wissen, was in Aldekerk auf uns zukommt. Meine Jungs sollten vor allem die einfachen Ballverluste minimieren, um nicht ausgekontert zu werden. Aber wir wollen auch unbedingt an Tabellenführer Geistenbeck dranbleiben, daher gilt es diese Hürde zu überspringen.“

Fabian Schwartz wurde operiert

Die HSG Vennikel muss allerdings weiter auf Fabian Schwartz verzichten. Der Rückraumspieler hat sich bekanntlich im Derby in Kapellen schwer verletzt, wurde mittlerweile am Ellenbogen operiert. Einige Bänder und Sehnen waren in Mitleidenschaft gezogen. Fabian Schwartz wird in dieser Saison aller Voraussicht nach nicht mehr zum Einsatz kommen.

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