Handball-Verbandsliga

HSG Vennikel steht im Gipfeltreffen unter Druck

Bei der HSG ist am Samstagabend auch Torben Nepicks (am Ball) gefragt.

Bei der HSG ist am Samstagabend auch Torben Nepicks (am Ball) gefragt.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  In der Handball-Verbandsliga kommt es im neuen Jahr gleich zum Spitzenspiel zwischen der HSG Vennikel und dem TV Geistenbeck.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Weihnachtspause ist bereits vergessen. Nun gilt es, den guten Vorsätzen für das Jahr 2020 die dazu gehörigen Taten folgen zu lassen. Egal, wie intensiv die kurze Vorbereitung auf die Meisterschaft auch war: Die Leistung muss sofort stimmen! Bei den Verbandsliga-Handballern der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist umgehend Dampf im Kessel. Die Mannschaft steht im Titelrennen unter Druck, hat als Tabellenzweiter (18:4 Punkte) am kommenden Samstag um 19.30 Uhr im Albert-Einstein-Gymnasium den verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Geistenbeck zu Gast.

Ausgeprägte Individualität

Diese Top-Begegnung zieht natürlich alle Blicke auf sich. Und gerade für die HSG steht bekanntlich eine Menge auf dem Spiel. Nur wenn Vennikel die Partie siegreich gestaltet, ist das Aufstiegsrennen wieder völlig offen – eine Niederlage und das Pendel würde dann bei einem deutlichen Sechs-Punkte-Rückstand ganz klar in Richtung Geistenbeck ausschlagen.

Die Gäste verfügen über einen kompletten Kader, der alle Positionen doppelt und gut abdeckt. Timo Hüpperling ist beispielsweise ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Die Abläufe sind meist gut aufeinander abgestimmt. Dazu kommt, dass gleich bei mehreren TV-Akteuren die Individualität stark ausgeprägt ist.

In der Deckung wird regelmäßig mit einer härteren Gangart ordentlich zugepackt. Das große Plus in dieser Saison ist allerdings die Konstanz. Geistenbeck gewinnt selbst bei schwächeren Auftritten – und in Top-Form sowieso.

„Wir wollen natürlich gewinnen, weil wir an unsere Stärken glauben“, gibt sich HSG-Trainer Helmut Menzel selbstbewusst. „Aber meine Mannschaft muss auch die Ruhe bewahren, Disziplin an den Tag legen und sich an die taktischen Vorgaben halten. Nochmal: Wir glauben an unsere Chance, hoffen auf die Heimstärke und die Unterstützung der Fans.“

Vennikel benötigt in diesem richtungweisenden Match vor allem den erforderlichen Kampfgeist, aber auch die Begeisterung. Gerade die erfahrenen Spieler wie Mirko Szymanowicz, Anthony Pistolesi oder Tobias Dickel müssen die Mannschaft führen.

Übrigens: Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen muss weiterhin auf zwei ganz wichtige Stammspieler verzichten: Rückraumspieler Fabian Schwartz fehlt wegen seiner Ellenbogenoperation und Kreisläufer Pascal Wolfhagen aufgrund seiner Verletzung an der Kniescheibe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben