Handball: Verbandsliga

HSG Vennikel will endlich den Schalter umlegen

Wird immer besser: HSG-Kreisläufer Pascal Wolfhagen.

Wird immer besser: HSG-Kreisläufer Pascal Wolfhagen.

Foto: Arnulf Stoffel

Moers.   Verbandsligist empfängt am Samstag um 19.30 Uhr die Zweitvertretung von DJK Adler Königshof.

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In gleich einigen Teilbereichen kann zugelegt werden. Abnehmen darf hingegen das große Verletzungspech. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen wollen im neuen Jahr durchstarten. Das aktuelle untere Tabellenmittelfeld genügt nicht den eigenen Ansprüchen des Vereins. Die Wiedemann-Truppe empfängt Samstag, um 19.30 Uhr, die Zweitvertretung von Adler Königshof.

Leistungsschwankungen

Die Gäste aus Krefeld verfügen über reichlich Qualitäten in ihren Reihen. Das Team unterliegt allerdings Leistungsschwankungen. Königshof ist an guten Tagen in der Lage, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Aber es gibt auch die Spiele, in denen deutlich weniger zusammenläuft. Die Defensive ist in der Regel auf eine 6:0-Varianten abgestimmt.

Im Angriff übernehmen nach wie vor altbewährte Kräfte die Verantwortung. Insbesondere die Spoo-Brüder stehen im Fokus: Alexander, der Spielmacher, harmoniert gut mit Kreisläufer Thorsten. Für die einfachen Tore aus dem Rückraum steht Tim Leigraf.

Im HSG-Lager herrscht Erleichterung, weil sich der zuletzt arge personelle Engpass allmählich entspannt. Die Rückkehr zweier Leitfiguren tut der Mannschaft richtig gut. Jens Schnaithmann hat seinen Fingerbruch auskuriert; Tobias Dickel steht nach überstandenen Schulterbeschwerden wieder zur Verfügung.

„Wir sind nun aus personeller Hinsicht breiter aufgestellt“, betont HSG-Trainer Peter Wiedemann. „Wir haben mehr Wechselmöglichkeiten und könnten somit besser auf Spielverläufe reagieren.“ Die Gastgeber vertrauen in erster Linie ihrer stabilen Abwehr. Dieser Mannschaftsteil hat bisher regelmäßig überzeugt. Für den Angriff hingegen gibt es Steigerungspotenziale. Vor allem das Tempo im allgemeinen muss sich deutlich erhöhen. Es gilt die richtigen Entscheidungen zu treffen, sowie bei der Chancenverwertung zuzulegen.

„Wir haben bislang nicht das erreicht, was wir uns vorgestellt haben“, ergänzt Peter Wiedemann. „Meine Jungs sollten zu Hause mutig auftreten und die Punkte einfahren.“ Linksaußen Daniel Hummel fehlt nach wie vor wegen seines Kreuzbandrisses; Eric Schwarz fällt mit Schulterproblemen aus.

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