Fußball / Landesliga

In Kleve ist der VfL Repelen nach drei Spielen unbesiegt

Yuto Kizaki (blaues Trikot, am Ball) und Naser Ameti (hinten), hier bei der 0:4-Heimniederlage gegen den FSV Duisburg in Aktion, müssen am Sonntag mit dem VfL Repelen beim Tabellenführer in Kleve antreten.

Foto: Ulla Michels

Yuto Kizaki (blaues Trikot, am Ball) und Naser Ameti (hinten), hier bei der 0:4-Heimniederlage gegen den FSV Duisburg in Aktion, müssen am Sonntag mit dem VfL Repelen beim Tabellenführer in Kleve antreten. Foto: Ulla Michels

Moers.   Auch in seinem vierten Gastspiel beim FC Kleve will Fußball-Landesligist VfL Repelen punkten. Bislang gab es dort drei Remis für die Weyen-Elf.

Fußball-Landesligist VfL Repelen (16. Platz, 12 Punkte, 12:31 Tore) steht morgen zum Abschluss der Hinrunde vor einer hohen Auswärtshürde: Ab 14.30 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Sascha Weyen beim Tabellenführer 1. FC Kleve (1., 36, 35:13) antreten. „Das ist das Maß der Dinge in dieser Liga“, hat Weyen Respekt vor den Gastgebern.

Allerdings braucht der VfL dringend ein Erfolgserlebnis, warten die Repelener doch seit über zwei Monaten auf ihren vierten Sieg. Am 24. September gab es beim 3:0 gegen Sterkrade-Nord noch etwas zu feiern. In den vergangenen acht Spielen gab es drei Remis und fünf Niederlagen. Mit dieser Bilanz ist der VfL auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht.

Kürkciyan steht schon bei zehn Treffern

Mit Kleve kommt ein echter „Brocken“ auf den VfL zu. Die Mannschaft von Trainer Umut Akpinar steht mit einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger SV Scherpenberg und FSV Duisburg an der Tabellenspitze. Und das, obwohl die Klever ihre beiden bislang einzigen Niederlagen eben gegen ihre direkten Konkurrenten kassiert hat: in Scherpenberg setzte es ein 0:3, in Duisburg ein 0:1. Bester Torschütze des FC ist bislang Levon Kürkciyan mit zehn Treffern.

Im Training haben die Repelener besonders daran gearbeitet, ihr „frühes Pressing“ zu optimieren. „Das hat beim 0:4 gegen den FSV Duisburg, als wir fast chancenlos waren, nicht geklappt“, gibt Sascha Weyen zu. Ansonsten ist er der Meinung, dass die zweiwöchige Spielpause gut war „für die Köpfe, und um kleinere Wehwehchen auszukurieren.“

Nachdem sein Team in drei Landesliga-Spielen beim FC Kleve bislang jeweils als Außenseiter immer einen Punkt geholt hat, gibt er für Sonntag die Parole aus: „Abwarten, wie der FC unter dem neuen Trainer auftritt, aber bisher lag uns dieser Gegner. Wir wollen dort wieder mindestens einen Punkt mitnehmen.“

Mittelfußbruch bei Arne Becker

Auch nach der Spielpause am vergangenen Sonntag stehen nicht alle Repelener zur Verfügung. Can Gülkan, Oguzhan Alemdar und Besnik Saljiji fallen verletzt aus. Auch Arne Becker muss passen, nachdem bei ihm ein Mittelfußbruch diagnostiziert worden ist. Immerhin ist Kapitän Lewis Brempong wieder ins Training eingestiegen. Martin Maciejewski muss seine Rückkehr in die Startformation verschieben, nachdem er aus beruflichen Gründen im Training aussetzen musste.

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