Volleyball: 2. Bundesliga

In Rostock zählt für den Moerser SC nur ein Sieg

Jonas Hoppe und David Seybering agieren hier im Hinspiel mit einem Doppelblock.

Foto: Jürgen Sabarz

Jonas Hoppe und David Seybering agieren hier im Hinspiel mit einem Doppelblock. Foto: Jürgen Sabarz

Moers.   Zweit-Bundesligist ist am Samstag um 18.30 Uhr zu Gast beim SV Warnemünde. Im Hinspiel gab es einen 3:0-Erfolg.

Um eine Woche verschoben hat sich das erste Kräftemessen für die Volleyballer des Zweit-Bundesligisten Moerser SC durch den Spielausfall am vergangen beim VV Humann Essen. So wird die erste Rückrundenpartie beim SV Warnemünde zum ersten Kräftemessen im neuen Jahr. Die unfreiwillige Spielpause am vergangenen Wochenende hat den MSC auf Platz sechs der Tabelle abrutschen lassen. Doch der Kontakt zu Rang drei ist jedoch weiterhin nicht abgerissen.

Schattenberg´s Team befindet sich somit quasi in „Lauerstellung“ mit Blick auf Platz drei, zumal jetzt mit Warnemünde und danach Delbrück zwei absolut lösbare Aufgaben auf das Team warten. Der SV Warnemünde konnte dagegen spielen.

In einem „Absteiger-Duell“ erzielte die Mannschaft von Trainer Christian Hinze einen ganz wichtigen Sieg gegen Delbrück. Warnemünde rückte damit auf Platz elf der Tabelle vor. Allerdings nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz, den jetzt Delbrück inne hat. In der Hinrunde gelang Warnemünde ansonsten nur noch ein Sieg beim TuB Bocholt.

Das Schattenberg-Team hat zwar nicht gespielt, hatte aber nur eine Mini-Weihnachtspause und dürfte „gut drauf“ sein. Der Moerser Coach hatte für zwei spielerische Härtetests gesorgt. Gegen die „Bergischen Volleys“ aus der 1. Bundesliga gab es zwar zwei - wenn auch knappe - Niederlagen, doch konnte die Mannschaft so im Spielrhythmus bleiben. Auch deshalb ist für den Rückrundenauftakt an der Ostsee Optimismus angesagt.

Vorzeichen sind günstig

So stehen die Vorzeichen für eine erfolgreiche Expedition an die Ostsee günstig. Warnemünde ist wie der Moerser SC nach der letzten Saison aufgestiegen. Die Warnemünder hatten schon vor der Saison kundgetan, das sie „mit Geschlossenheit den Kampf um den Klassenerhalt angehen“ wollen. Sie haben eine Mannschaft mit „einer guten Mischung aus erfahrenen und ganz jungen talentierten Spielern“, doch zeigte sich, dass die Qualität bei der starken Konkurrenz in der Liga oft nicht reichte. Zum Auftakt der Hinrunde gab es im Enni-Sportpark einen ungefährdeten 3:0 Sieg (25:23, 25:17, 25:21)-Sieg für den MSC.

Somit dürfte es in der OSPA Halle (Ostsee-Sparkasse) in Rostock, dort wickelt Warnemünde ihre Zweitligaspiele in der Multifunktionshalle ab, nicht zu großen Überraschungen kommen. Ein Sieg - mit nach Möglichkeit drei Punkten - sollte es schon sein.

Warnemünde hat nichts zu verschenken

So blickt denn auch Trainer Schattenberg mit Optimismus auf das Spiel in Rostock, warnt allerdings vor einer voreiligen „Vorwegnahme des Ergebnisses.“ So sagt er dann auch: „Auf dem Papier sind wir die Favoriten. Wir sind auch stark, aber es muss erst gespielt werden. Wir müssen die Punkte machen, Warnemünde hat nichts zu verschenken.“

Zudem registrieren die Hausherren mit dem Heimsieg gegen Delbrück (25:21, 25:12, 25:22) zum Beginn der Rückrunde durchaus auch eine Leistungssteigerung. Sie versprechen sich zudem von der Rückrunde sicher mehr als von der Hinrunde. Insofern werden die Adler wohl - nach fast 600 Kilometer Anreise – vor dem Spiel das „Gefieder kräftig schütteln“ müssen um in der OSPA-Arena erfolgreich zu sein.

Weitere Temine

Verbandsliga, Sonntag, 14. Januar, 15 Uhr: Würselener SV - MSC II.

Bezirksliga: Die Herren III des MSC sind spielfrei.

Damen-Bezirksliga, Sonntag, 14. Januar, 11 Uhr: MSC - SV Bedburg-Hau, Geschwister-Scholl-Schule, Römerstraße.

Der MSC-Bus startet am Samstagmorgen um 7.30 Uhr. Spielbeginn in Rostock ist um 18.30 Uhr. Wie immer wird es auf langen Busfahrten zwischendurch eine Aktivierung für das Team geben.

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