Pferdesport: Voltigieren

In Sonsbeck gibt es Übungen auf einem schaukelnden Pferd

Das Team des RV „Graf Haeseler“ Sonsbeck holte beim Voltigier-Turnier die volle Punktzahl. Erstmals nach zehn Jahren richteten die Sonsbecker wieder ein solches Turnier aus.

Das Team des RV „Graf Haeseler“ Sonsbeck holte beim Voltigier-Turnier die volle Punktzahl. Erstmals nach zehn Jahren richteten die Sonsbecker wieder ein solches Turnier aus.

Sonsbeck.   Nach zehn Jahren richtet der RV „Graf Haeseler“ Sonsbeck wieder ein Voltigier-Turnier aus. Das heimische Team erreicht die volle Punktzahl.

Volle Punktzahl für den RV „Graf Haeseler“ Sonsbeck, der nach über zehn Jahren Pause wieder ein Voltigierturnier ausrichtete. Dicht besetzte Besucherränge, respektable Leistungen und glückliche Mannschaften sprachen für sich.

Früh am Morgen starteten die Prüfungen im WBO-Bereich, die sich speziell an den Nachwuchs richteten. „Mit gut 150 Teilnehmern aus neun Vereinen mit 18 Gruppen können wir sehr zufrieden sein“, sagte Miren Tebart, die Pressewartin des RV „Graf Haeseler“. Zu einem Highlight im heimatlichen Stall sollte das erste Turnier für die Sonsbecker Voltigierkinder werden. In den verschiedenen Altersgruppen stellten sich alle Teams den Herausforderungen.

„Koordination, Körperspannung und Gleichgewicht werden gefordert – und das auf einem schaukelnden Pferd. Vor allem der Teamgeist muss stimmen“, weiß Tebart. Wie sich dieser Sport bei jungen Erwachsenen perfektionieren lässt, zeigte sich unter anderem im Doppelvoltigieren-Galopp.

Mit Applaus belohnt

Den Leistungen der Großen, die mit entsprechendem Applaus belohnt wurden, standen die Jüngsten in Nichts nach. „Wir haben den Vorteil, dass wir Heimatverein sind und die Kinder in vertrauter Umgebung an den Start gehen“, sagte Luisa Mechmann, die die Jüngsten begleitete und Profi-Tipps parat hatte: „Das Lächeln nicht vergessen.“

Als dann der große Augenblick nahte, kam das Kommando „hinstellen, einlaufen – wir sind dran“. Die Anspannung stieg nur für einen Augenblick. Danach lief aber alles wie am Schnürchen bei den Schaubildern.

Ein verlässlicher Partner war der siebenjährige irische Wallach Tafelsilber, kurz Taff. Die Voltigier-Kids im Alter von drei bis sieben Jahre zeigten keine Scheu. Immerhin hat Taff ein Stockmaß von 1,70 Metern und eine Vorliebe für große Auftritte, wie Voltigierlehrerin Martina Hartjes (36) verriet. „Er hat große Turniererfahrung und ist super eingestiegen.“ Pflicht und Kür liefen rund, ein Klatschkonzert belohnte auch diese Darbietung. Danach wurde Taff gebührend gelobt, Kinderaugen strahlten.

„Wir waren nur ein bisschen aufgeregt“, hieß es aus dem Kreis derer, die gerade ihr allererstes Turnier absolviert hatten. Martina Hartjes, die rund 30 Kinder jeweils mittwochs und samstags trainiert, bekam viele positive Rückmeldungen.

Sie war die treibende Kraft, eine solche Veranstaltung nach langer Pause im „Winkelscher Busch“ auszurichten. Nach dem Erfolg steht für den RV Sonsbeck fest, „in den nächsten zwei, drei Jahren das Turnier zu wiederholen“, so Hartjes.

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