Pferdesport / RV Seydlitz Kamp

Issumerin Regine Mispelkamp hofft auf die Weltmeisterschaft

Sie hofft als Deutsche Meisterin auf die WM: Regine Mispelkamp.

Sie hofft als Deutsche Meisterin auf die WM: Regine Mispelkamp.

Kamp-Lintfort.   Bei den deutschen Para-Meisterschaften wird die 47-jährige Regine Mispelkamp vom RV Seydlitz Kamp Meisterin in der Para Equestrian Dressage.

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Auf dem Gestüt Bonhomme, unweit von Werder, im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark, an der Havel gelegen, wurden jetzt mit den deutschen Para-Meisterschaften besondere nationale Titelkämpfe im Reitsport ausgetragen. Den Meistertitel in der Para Equestrian Dressage sicherte sich dabei die 47-jährige Regine Mispelkamp vom RV Seydlitz Kamp vor knapp 2500 Zuschauern.

Im Sattel ihres Pferdes Look at me now konnte die in Issum beheimatete Pferdewirtschaftsmeisterin damit bei ihrer ersten Teilnahme an Deutschen Para-Meisterschaften gleich den Sieg feiern. Die an Multipler Sklerose erkrankte Reiterin wurde in der Klasse Grade V eingestuft.

Im Regelsport erzielte die engagierte Reiterin bereits Erfolge in der Dressur bis hin zum Grand Prix sowie im Springen bis zur Klasse S. Die Reiter mit Handicap werden je nach Schwere der Behinderung in verschiedene Grade eingeteilt. In diesem Jahr kam dem Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften besondere Bedeutung zu: Mit guten Leistungen konnten sich die Sportler auch für ein Ticket zu den Weltmeisterschaften in Tryon /USA empfehlen. „Das waren perfekte Bedingungen, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, in den Kader für die WM zu kommen“, resümierte die zufriedene Reiterin.

Jetzt hilft vor allem Daumen drücken: Vom 11. bis 23. September 2018 findet im Tryon International Equestrian Center (TIEC) in Mill Spring, North Carolina (USA) das größte Pferdesportereignis der Welt statt. Bei den Weltreiterspielen werden neben den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit auch Titel in den Bereichen Para-Dressur, Fahren, Reining, Voltigieren und Distanzreiten vergeben. Die Veranstalter stellen sich aktuell auf einen Besucheransturm von täglich bis zu 50 000 Menschen ein.

„Jetzt gilt es die in den nächsten Wochen erwartete, offizielle Nominierung abzuwarten, um dann genau zu wissen, ob ich dabei bin. Allein die Teilnahme in den USA wäre ein Traum“, so Regine Mispelkamp mit vorsichtigem Optimismus.

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