Handball / Landesliga

Kapellen will bei den Wölfen II den Aufwärtstrend fortführen

Sein Erfahrungsschatz ist für den TV Kapellen Gold wert: Spielmacher Steffen Pitzen (Bildmitte) tritt Sonntag gegen die Reserve-Wölfe an. Foto:Arnulf Stoffel

Sein Erfahrungsschatz ist für den TV Kapellen Gold wert: Spielmacher Steffen Pitzen (Bildmitte) tritt Sonntag gegen die Reserve-Wölfe an. Foto:Arnulf Stoffel

Am Niederrhein.   In der Handball-Landesliga empfängt der TV Schwafheim nicht nur Treudeutsch Lank II. Vielmehr will Kapellen bei den Reserve-Wölfen überzeugen.

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In der Handball-Landesliga empfängt der TV Schwafheim Treudeutsch Lank II.

Gruppe 1: TV Schwafheim - Treudeutsch Lank II. Die Hausherren sind mittlerweile in der Lage stabile Leistungen abzurufen. Der Verein hat sich nach zuletzt 9:1-Punkten in der Tabelle hoch katapultiert. Der Grundstock des Erfolges wird regelmäßig in der Abwehr gelegt. Die Mannschaft präsentiert sich kampfstark, robust – und wenn nötig, nicht gerade zimperlich. Wichtig zudem: Die Defensive harmoniert richtig gut mit den Torhütern.

Die Offensive unterliegt hingegen einigen Schwankungen. Es fehlt oftmals die Konstanz beim Vortrag der Abläufe, es schleichen sich technische Fehler ein oder die Trefferquote stimmt nicht. Mit Lank stellt sich nun eine Mannschaft vor, die aus ihren Möglichkeiten weitgehend das Beste macht. Der Gast durchschreitet zwar Höhen und Tiefen. Aber die Truppe präsentiert sich homogen und konnte schon so manche positive Überraschung landen. Der große Pluspunkt ist die kämpferische Einstellung – der Gast gibt sich zu keiner Phase eines Spiels auf. „Ich rechne mit einem Kräftemessen auf Augenhöhe“, erklärt TVS-Trainer Dirk Hünten. „Und es gibt überhaupt keinen Grund Lank zu unterschätzen.“ Schwafheim muss einzig auf Deckungsspezialist Christian Skelnik aus privaten Gründen verzichten.

Gruppe 3: HC Wölfe Nordrhein II - TV Kapellen. Die Blau-Weißen haben ihren Rhythmus gefunden. Das Team harmoniert besser als noch in der Startphase der Meisterschaft. Absprachen klappen, Abläufe sind verinnerlicht. Kapellen hat mit den jüngsten Erfolgen sichtlich an Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft muss nun aber unbedingt nachlegen und dem Druck im Aufstiegsrennen Stand halten. Wenn es bislang etwas zu meckern gab, dann waren es die Auswärtsauftritte. Kapellen hatte bereits zweimal große Mühen in des Gegners Halle die richtige Einstellung zu finden, die Normalform abzurufen.

Das Team sollte daher gewarnt sein gerade im Lokalderby bei den Nordrhein Wölfen. Die Gastgeber stellen ein ganz junges Team, gespickt mit zahlreichen Talenten aus der A-Jugend. Fehlende Routine und Cleverness wird versucht mit einer erhöhten Laufbereitschaft zu kompensieren. „Meine Jungs sind die erfahreneren Spieler und diese Trumpfkarte gilt es auszuspielen“, betont TVK-Spielertrainer Christian Ginters. „Insbesondere in der Deckung muss eine aggressive Grundausrichtung herrschen. Im Angriff ist Disziplin ganz wichtig, sowie Konzentration beim Torabschluss. Wir wollen unbedingt die Punkte einfahren, um in der Tabelle oben dran zu bleiben.“ Kreisläufer Michael Fleischhauer wird wegen seines Studiums fehlen. Der Einsatz von Linksaußen Frank Rosendahl ist aufgrund einer Oberschenkelzerrung weiter fraglich.

TV Issum - VfB Homberg II. Issum hat sich zuletzt bei der deutlichen Niederlage in Borken schlecht verkauft, nicht die nötige Einstellung gefunden. Nun gegen Homberg steht Wiedergutmachung auf dem Programm. „Ich erwarte eine gute Einstellung meiner Mannschaft und dass wir unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Wir spielen zu Hause und sollten unseren Fans etwas anbieten“, sagt TVI-Coach Oliver Cesa.

Homberg vertraut in der Regel einer defensiven 6:0-Deckung, mit einem guten Torwart auf der Linie. Im Angriff bündeln sich die Kräfte im Rückraum. Sven Krämer übernimmt viel Verantwortung.

Der TV Issum will nötige Kraft aus einem engagierten Deckungsauftritt gewinnen. Die Verteidigung ist in der Regel der bessere Mannschaftsteil. Die Spieler verstehen es hier sich zu motivieren, sich anzufeuern und gemeinsam eine Tatkraft zu entwickeln. Im Angriff hingegen muss mehr Ruhe und Geduld herrschen. Die Fehler gilt es auf ein Minimum zu reduzieren. Auch die Chancenverwertung war zuletzt nicht immer optimal. Marc Höhner fehlt aus privaten Gründen.

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