Nachruf / Fußball

Klaus Quinkert ist tot

Im Sommer 2017 feierten die Quinkerts diamantene Hochzeit: (von links) Renate Quinkert, Andreas Quinkert, Klaus Quinkert, Bürgermeisterin Karin Meinke und Tochter Dr. Sabine DorfFoto:Mark Mocnik

Im Sommer 2017 feierten die Quinkerts diamantene Hochzeit: (von links) Renate Quinkert, Andreas Quinkert, Klaus Quinkert, Bürgermeisterin Karin Meinke und Tochter Dr. Sabine DorfFoto:Mark Mocnik

Am Niederrhein.   Klaus Quinkert ist tot. Der Diplomsportlehrer, Fußballspieler und -trainer verstarb im Alter von 87 Jahren im Kreis seiner Familie.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Klaus Quinkert ist tot. Der Diplomsportlehrer, Fußballspieler und -trainer verstarb im Alter von 87 Jahren am vergangenen Sonntagabend im Kreis seiner Familie. „Mein Vater war sehr, sehr krank“, beschreibt Sohn Andreas die letzten Jahre.

Erfolg beim FC Bayer Uerdingen 05

Klaus Quinkerts Namen ist untrennbar mit dem Erfolg des FC Bayer Uerdingen 05 verbunden. Mit ihm als Trainer ist der Verein 1974/1975 erstmals in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Unter Klaus Quinkert trainierte unter anderem Torhüter Manfred Kroke, Friedhelm Funkel, Horst Riege, Peter Falter, Ludwig Lurz, Manfred Burgsmüller, Norbert Brinkmann, Paul Hahn, Wolfgang Lüttges und Hans Sondermann. Er sorgte für Gänsehaut im Grotenburg-Stadion. Selbst als Fußballer aktiv war Klaus Quinkert unter anderem beim VfB Homberg und beim SV Neukirchen. Vor Uerdingen trainierte er unter anderem den TuS Xanten und den Weseler SV.

Nach seiner Zeit bei der Krefelder Werkself stand er 1978 mit Rot-Weiss Essen wieder vor einem Aufstieg in die Bundesliga, scheiterte aber ganz knapp. 1980 stieg er mit der SpVgg Erkenschwick in die 2. Bundesliga auf. Nach dem direkten Abstieg wurde er Trainer bei Viktoria Goch in der Verbandsliga und stieg mit dem Team 1982 in die Oberliga Nordrhein auf.

Entscheidung für die Familie

„Mein Vater hat sich Anfang der 1980er-Jahre gegen weitere Engagements bei großen Vereinen entschieden, um wieder in erster Linie seinem Beruf als Sportlehrer an einem Duisburger Gymnasium nachzugehen“, erinnert sich Andreas Quinkert auf Facebook.

Für den Sohn war das damals auch „eine Entscheidung für die Familie“, was er immer in Erinnerung behalten wird. Genau wie Klaus Quinkert nicht nur am Niederrhein in Erinnerung bleiben wird.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik