Fußball-Landesliga

Knieverletzung: Dyka und Hoffmeister fehlen SV Scherpenberg

Die gelben Scherpenberger sind wieder durch Verletzungen dezimiert.

Die gelben Scherpenberger sind wieder durch Verletzungen dezimiert.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  Knieverletzungen schmerzen den SV Scherpenberg in der Fußball-Landesliga. Nach Ben Etuk fallen nun auch Kevin Dyka und Lars Hoffmeister aus.

War die neuerliche 0:1-Heimniederlage in der Fußball-Landesliga gegen Teutonia St. Tönis für den SV Scherpenberg nicht schon frustrierend genug, so folgte nun eine überaus schmerzhafte Nachberechnung obendrauf. Kevin Dyka und Lars Hoffmeister zogen sich schon in der ersten Halbzeit Knieverletzungen zu und müssen bis auf weiteres pausieren.

Bei Abwehrspieler Hoffmeister wurde nach dem Foul des Teutonia-Torjägers Brian Drubel ein Kreuzband- und Meniskusriss diagnostiziert, die einige Monate für Sportverbot sorgen dürften. Unsicher ist die Diagnose bei Außenverteidiger Dyka. Der ehemalige Fichte-Spieler, der wegen eines Kreuzbandrisses weite Teile der vergangenen Landesliga-Saison verpasst hatte, hat sich Sonntag ebenfalls am rechten Knie verletzt. Allerdings ohne ersichtliche gegnerische Einwirkung.

„Ob ein neuerlicher Kreuzbandriss vorliegt, wird noch genauer untersucht“, berichtet Scherpenbergs Co-Trainer Christian Schütz, der den urlaubenden Abdassamad Sallay am Sonntag (15 Uhr) im Auswärtsspiel beim 1. FC Mönchengladbach vertreten wird. „Fakt ist, dass beide erst einmal nicht spielen können“, so Schütz. Dazu kommt der Ausfall von Ben Etuk, der sich beim 0:4 bei Sterkrade-Nord eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte.

Immerhin kehrt der schmerzlich vermisste linke Außenverteidiger Emre Terzi nach verbüßter Sperre zurück ins Team. Vermutlich auch gleich in die Startelf, da sein Ersatzmann Nico Frömmgen von der linken auf die rechte Seite wechseln dürfte, weil dort eben Dyka und Hoffmeister ausfallen.

Kein Sonderbewacher für Ayan

Nach zuletzt fünf Niederlagen in sechs Spielen droht Scherpenberg der Fall ins Mittelmaß. Dabei hat das Team es spielerisch drauf, um die Spitze mitzuspielen. Aber auch der als Mitfavorit um den Oberliga-Aufstieg gestartete 1. FC Mönchengladbach ist alles andere als in Topform. Das Team um Torjäger Oguz Ayan (16 Treffer) holte aus den jüngsten drei Partien nur einen Zähler und ist auf Tabellenplatz zehn abgerutscht.

Wie man Ayan ausbremst, um die Gladbacher Offensive lahmzulegen? „Wir haben da schon eine Idee“, versichert Co-Trainer Schütz, „werden aber keinen Sonderbewacher abstellen.“

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