Fußball

Landesliga-Topspiel: SV Scherpenberg schlägt Hö-Nie mit 3:1

Erzielte das Scherpenberger Führungstor: Danilo Gazija (rechts).

Erzielte das Scherpenberger Führungstor: Danilo Gazija (rechts).

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Moers.  Im Topspiel der Fußball-Landesliga hat der SV Scherpenberg am Samstagnachmittag gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter mit 3:1 gewonnen.

Beim Topspiel der Fußball-Landesliga am Samstagnachmittag zwischen dem SV Scherpenberg und der SV Hönnepel-Niedermörmter brauchten die gut 300 Zuschauern einen langen Atem. Dann kam aber doch noch Schwung ins Treffen auf der Wäldchen-Asche. Nach einer spielerisch dürftigen ersten Halbzeit ohne Höhepunkte fuhren die Gastgeber mit dem 3:1 (0:0) einen am Ende verdienten zweiten Saisonsieg ein.

Scherpenbergs Trainer Ralf Gemmer musste dabei auf Neuzugang El Houcine Bougjdi verzichten. „Wir haben nicht rechtzeitig die Freigabe bekommen“, so Gemmer, der auf der Zehner-Position somit auf Valdet Totaj setzte. Der Neuzugang spielte im offensiven Mittelfeld allerdings mit Licht und Schatten. Nach nur sechs Minuten musste zudem Innenverteidiger Nico Frömmgen das Feld räumen. Im Abschlusstest kurz vor dem Match ohne Schmerzen, meldete sich doch wieder die Muskelzerrung der vergangenen Wochen beim SVS-Kapitän zurück.

Die Gäste gestalteten die Partie vor dem Wechsel offen. Defensiv gut gestaffelt, ließ das Team von Trainer Sven Schützek kaum eine Chance der Scherpenberger zu. Das änderte sich mit nachlassender Kraft bei den Gelb-Schwarzen aber nach der Pause. Danilo Gazijas 1:0-Führungstreffer fiel im Strafraumgetümmel in die Kategorie „Kacktor“. Das 2:0 von Mittelstürmer Samet Sadiklar war ein Foulelfmeter, den sich Torjäger Maximilian Stellmach gegen den ungestümen Marcel Schütze herausgearbeitet hatte.

Drittes Saisontor für Scherpenbergs Stellmach

Hö-Nie-Torjäger Marvin Ellmann machte es in der Schlussphase mit seinem Anschlusstor, begünstigt durch Scherpenbergs Außenverteidiger Julian Klingen, noch einmal spannend. Wenig später hätte es im Strafraum der Gastgeber nach vermeintlichem Handspiel einen Elfmeter geben können. Referee Niklas Kristo, der sich in einigen Szenen auf seine Assistenten bei diversen Entscheidungen nicht verlassen konnte, pfiff jedoch nicht.

Am Ende brachte Scherpenberg noch einen der sich ergebenden Konter ins Ziel: Maximilian Stellmach erzielte von der Strafraumgrenze seinen dritten Saisontreffer. „In der ersten Halbzeit waren wir eklig, danach fehlte die Kraft. Und wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Man merkt den Trainingsrückstand wegen unserer Corona-Zwangspause. Trotzdem sind wir jetzt auf dem Weg“, befand Hönnepels Cheftrainer Sven Schützek.

Für das Team vom Acker geht es schon am Mittwochabend (19.30 Uhr) mit dem ersten Heimspiel gegen den VfL Rhede weiter, die Scherpenberger sind am kommenden Sonntag (15 Uhr) bei Blau-Weiß Dingden zu Gast.

SV Scherpenberg: Prigge - Klingen, Frömmgen (6. Gesemann), Kocaoglu, Gazija - Agostino (86. Raczka), Altin - Stellmach, Totaj, Meier (86. Kilinc) - Sadiklar (75. Üzüm).

SV Hö-Nie: Groß - Bilali (70. Eichholz), Braun, Schütze, Hitzek - Miri (85. Ibrahim), Canpolat, Isiklar, Kapuscinski - Gehle, Ellmann.

Tore: 1:0 (57.) Gazija, 2:0 (69.) Sadiklar (Foulelfmeter), 2:1 (78.) Ellmann, 3:1 (88.) Stellmach.

Schiedsrichter: Niklas Kristo (Oberhausen).

Zuschauer: 300.

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