Volleyball / 2. Liga

Lenard Exner überragt beim Moerser 3:0-Auswärtssieg

Er war gestern nicht zu bremsen: Lenard Exner (Nummer 11) überwand mit seinen kraftvollen Angriffsbällen immer wieder den Bitterfelder Block und brachte den Moerser SC schon früh auf die Siegerstraße. Foto:Jürgen Sabarz

Er war gestern nicht zu bremsen: Lenard Exner (Nummer 11) überwand mit seinen kraftvollen Angriffsbällen immer wieder den Bitterfelder Block und brachte den Moerser SC schon früh auf die Siegerstraße. Foto:Jürgen Sabarz

Moers.   Volleyball-Zweitligist Moerser SC hat am Sonntag einen klaren 3:0-Auswärtssieg beim VC Bitterfeld-Wolfen gefeiert und ist jetzt Tabellenfünfter.

Diese Reise hat sich gelohnt: Mit einem souveränen 3:0 (25:21; 25:18; 25:22)-Auswärtssieg im Gepäck kehrte Volleyball-Zweitligist Moerser SC gestern Abend vom VC Bitterfeld-Wolfen zurück. Damit verbesserten sich die „Adler“ in der Tabelle auf Rang fünf.

Der MSC begann mit Zuspieler Jonas Hoppe, Lenard Exner auf der Diagonalen, Lukas Schattenberg und Daniel Wernitz in der Annahme, Oskar Klingner und Andreas Tins in der Mitte sowie Libero Philippe Scheiffarth. Trotz der beschwerlichen, von starken Schneefällen geprägten Anreise waren die Moerser von Beginn an präsent und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit den Gastgebern. Beide Teams gingen ins Risiko und schlossen ihre Angriffe druckvoll ab, wobei die „Adler“ insgesamt etwas weniger Fehler machten. Zudem hatten sie mit Lenard Exner den überragenden Spieler des Tages in ihren Reihen. Er war im Angriff nicht zu stoppen und räumte dazu auch immer wieder im Block ab. Nach einem ständigen „Hin und her“ war es schließlich Jonas Hoppe, der mit einem Netzroller-Aufschlag den ersten Satzgewinn perfekt machte.

Aufschlagserie von Jonas Hoppe

In den zweiten Durchgang starteten die Moerser mit Vorteilen. Über einen 3:3-Zwischenstand zogen sie auf 13:9 davon, weil Bitterfeld immer wieder am gut postierten Block scheiterte. Jonas Hoppe legte dann eine sehenswerte Aufschlagserie zum 21:15 hin, und der überragende Exner baute den Vorsprung mit drei Punkten in Serie aus. Dieses Mal sorgte Andreas Tins mit einem Aufschlag-Ass für den Satzgewinn.

Zu Beginn des dritten Durchgangs hatte Bitterfeld dann seine beste Phase, zog auf 5:0 davon. Davon ließen sich die Moerser aber nicht beeindrucken. Stattdessen kämpften sie sich konsequent zurück, stellten die Angreifer der Hausherren weiter vor Probleme. MSC-Coach Martin Schattenberg hatte ein „glückliches Händchen“, als er kurz vor Schluss David Seybering für Oskar Klingner brachte. Der „Joker“ machte mit einem erfolgreichen Block nämlich den letzten Punkt des Spiels und damit den Moerser Auswärtssieg perfekt. Schattenbergs Gegenüber Darko Despotovic hatte zuvor noch für ein Kuriosum gesorgt und zwei Auszeiten direkt hintereinander genommen, konnte die „Adler“ damit aber nicht mehr aus der Spur bringen.

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