Handball

Lintforter Handballerinnen schwitzen für Zweitliga-Saison

Beim TuS am Ball: die Niederländerin Lisan van Hulten.

Beim TuS am Ball: die Niederländerin Lisan van Hulten.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Die Handballerinnen des Zweitligisten TuS Lintfort haben die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Es gibt vier Neuzugänge.

Momentan wird viel geschwitzt, gerannt und eine Menge Kondition gebolzt. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort stecken gerade in der heißen, intensiven Vorbereitungsphase, um die so wichtigen Grundlagen im Ausdauerbereich zu legen. Athletik und Kraft, aber vor allem das läuferische Level muss stimmen, um erneut mit der starken Konkurrenz auch in der Saison 2019/20 wieder mithalten zu können. Die Schützlinge von Trainerin Bettina Grenz-Klein erwarten zum Auftakt am 7. September den BSV Sachsen Zwickau.

Freilos im DHB-Pokal

In der aktuellen Phase der Vorbereitung ist es vor allem wichtig, dass die Integration der Neuzugänge schnell über die Bühne geht. Gerade Jana Willing (Borussia Dortmund II, 3. Liga), Anika Henschel (1. FC Köln, 3. Liga), Lisa Kuhnert (TV Aldekerk, 3. Liga) und Katrin Kaiser (TV Walsum/Aldenrade, Oberliga) benötigen Zeit, um sich an die neue Mannschaft mit den vielen Abläufen und Konzepten zu gewöhnen.

„Uns erwarten noch intensive Wochen, in denen wir uns gut und gezielt vorbereiten wollen“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Für unsere Zugänge Anika Henschel, Katrin Kaiser, Lisa Kuhnert und Jana Willing allerdings eine gute Chance, sich schnell in das Team einzufinden.“

Glück hatte der TuS Lintfort bei der Auslosung zur ersten Runde im DHB-Pokal: Losfee Anna Loerper, eine ehemalige Nationalspielerin mit knapp 250 Einsätzen, bescherte dem Zweitligisten für die erste Runde (31. August/1. September) ein Freilos.

Hier die weiteren Vorbereitungstermine in der Übersicht: Los geht es beim 8. Domstadt-Cup des Drittligisten SV Germania Fritzlar (10. und 11. August). Der TuS Lintfort trifft in seiner Gruppe auf die HSG Blomberg (Bundesliga), den FSV Mainz 05 (Bundesliga) und den HC Rödertal (2. Bundesliga). Außerdem dabei: Bad Wildungen Vipers (Bundesliga), SG Bensheim (Bundesliga), Beyeröhder TV (2. Bundesliga) und die Gastgeberinnen der SG Germania Fritzlar (3. Liga).

Eine Woche später folgt dann der Höhepunkt der Vorbereitung. Der TuS Lintfort empfängt am 17. August um 14 Uhr in der Eyller-Sporthalle den Bundesligisten Bayer Leverkusen. Die „Werkselfen“ sind gespickt mit hochkarätigen Spielerinnen, die Kostproben ihres Könnens den Fans kredenzen werden. Für die TuS-Spielerinnen ist allerdings nach dem Abpfiff noch lange nicht Schluss. Es folgt unmittelbar ein weiterer Belastungstest gegen den niederländischen Ehrendivisionist V&L Geleen ab 17 Uhr.

Der TuS Lintfort trifft des weiteren am 22. August in Essen auf den niederländischen Vertreter aus Volendam (20 Uhr). Zu einer weiteren Standortbestimmung kommt es am 25. August beim Beyeröhde-Cup. Dort trifft der TuS auf den Erstligisten FSV Mainz 05 und den Ligakonkurrenten HSV Solingen-Gräfrath. Außerdem dabei: BVB Dortmund II (3. Liga), Bad Wildungen Vipers (Bundesliga) und die Gastgeberinnen des TV Beyeröhde (2. Liga). Den Abschluss bildet ein Heim-Testspiel gegen die Zweitvertretung von Bayer Leverkusen am 31. August (19 Uhr).

„Ich bin mit der bislang kurzen Vorbereitung zufrieden“, ergänzt Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Es ist ja so eine Mischung aus viel Athletik mit handballerischen Elementen. Die Mädels sind aufmerksam um Vorstellungen und Ideen aufzunehmen und insgesamt gesehen auf einem guten Weg. Die holprige und eckige Anfangsphase wird allmählich sichtbar runder.“

Dabei muss Becky van Nijf immer noch dosiert trainieren. Die Linkshänderin laboriert nach wie vor an den Auswirkungen eines Fersensporns. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Niederländerin voll belastbar sein wird. Auch Naina Klein muss sich noch gedulden. Die Rückraumspielerin befindet sich in der Reha, wird dort gezielt und behutsam aufgebaut. An ein Mannschaftstraining ist derzeit aber noch nicht zu denken. Ob der TuS Lintfort noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt, ist schwer einzuschätzen. Der Verein hält die Augen auf und hat sicherlich seine Fühler ausgestreckt. Aktuell ist aber kein Neuzugang in Sicht.

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