Schwimmen / SG Niederrhein

Mit Cara Vogt holt die Jüngste der SG Niederrhein Gold

Cara Vogt von der Startgemeinschaft Niederrhein siegte in Dortmund.

Cara Vogt von der Startgemeinschaft Niederrhein siegte in Dortmund.

Moers.   Wenn ein Schwimmspektakel in NRW auf dem Programm steht, dann darf die Startgemeinschaft (SG) Niederrhein nicht fehlen. Auch nicht in Dortmund.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wenn ein großes Schwimmspektakel in Nordrhein-Westfalen auf dem Programm steht, dann darf die Startgemeinschaft (SG) Niederrhein nicht fehlen. 40 NRW-Vereine, ein Klub aus dem sächsischen Schwimmverband sowie drei niederländische Vereine sorgten für 685 Schwimmer, die satte 3504 Starts absolvierten. Das sind die nüchternen Zahlen vom internationalen Speedo-Swim-Meeting, zu dem am vergangenen Wochenende der Freie Schwimmverein 1898 Dortmund in sein Südbad geladen hatte. Mit 14 Mädchen und acht Jungen stellte sich die SG Niederrhein der Konkurrenz in den verschiedenen Altersklassen. 92mal standen die 22 SG-Aktiven auf den Startblöcken, um vorrangig neue Bestzeiten und bessere Technik herauszuholen. Denn die Verbandszeiten hatten die meisten Niederrheiner bereits unter Dach und Fach.

Bronze für Stermann und Schmidt

Allerdings wollten die Trainer auch noch sehen, was Cara Vogt in Dortmund zu leisten vermochte. Sie war im Südbad im Jahrgang 2008 die jüngste SG-Schwimmerin und sollte die Hoffnungen der Verantwortlichen nicht enttäuschen. Am Ende setzte sich Cara Vogt über 50-Meter-Schmetterling in 40,85 Sekunden durch, ließ den Mitbewerbern in dieser Disziplin und holte als einzige SG-Schwimmerin bei diesem Spektakel Platz eins und die Goldmedaille. Allerdings tummelten sich weitere Moerser auf den Siegerpodesten. Nur eben nicht mehr ganz oben.

Tim Stermann (2006) holte über 50 m Rücken Bronze, genau wie Friedrich Bela Schmidt (2004) über 50 m Freistil. Den Rang verpasste Simon Horchmer (2004) ganz knapp, landete auf dem undankbaren vierten Platz. Schmidt und Horchmer haben damit auch über diese Strecke die Pflichtzeit für den NRW-Titelkampf verpasst. Das passierte auch Marlene Eichholz (2003) denkbar knapp.

Ebenfalls Vierter wurde Simon Kiekow (2003) über 50 m Freistil. Doch er schaffte mit seiner Zeit noch die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften. Genau wie Lena Weyers (2003) in der gleichen Disziplin.

Allerdings bot Dortmund nicht die finale Chance, das Ticket für die NRW-Landesmeisterschaften zu lösen. Vielmehr werden Lilia Astrovski (2004), Lena Weyers (2003), Aleyna Can (2003), Julia Horchmer (2001), Jan-Hendrik Harder (2001), Simon Kiekow (2003), Simon Horchmer (2004) und Friedrich Bela Schmidt (2004) am kommenden Wochenende in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei den Verbandsmeisterschaften einen weiteren Anlauf auf die Qualifikation starten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik