Volleyball / 2. Liga

Moerser „Adler“ sind beim Schlusslicht Bitterfeld Favorit

Chris Carter und Oskar Klingner (von links) versuchen hier den Schüttorfer Bennet Poniewaz (links) zu blocken. Tom Weber (rechts) beobachtet im Hintergrund, wird aber gegen Bitterfeld verletzt fehlen.

Chris Carter und Oskar Klingner (von links) versuchen hier den Schüttorfer Bennet Poniewaz (links) zu blocken. Tom Weber (rechts) beobachtet im Hintergrund, wird aber gegen Bitterfeld verletzt fehlen.

Foto: Jürgen Sabarz

Moers.  Der Volleyball-Zweitligist Moerser SC muss beim Tabellenletzten in Bitterfeld ran. Trainer Hendrik Rieskamp will dort drei Punkte holen.

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Nur einen Punkt aus zwei Spielen gab es für die Volleyballer vom Moerser SC zuletzt. Nun will die Mannschaft von Trainer Hendrik Rieskamp wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Möglichkeit dazu bietet das Auswärtsspiel der 2. Bundesliga Nord am Sonntag um 16 Uhr beim VC Bitterfeld-Wolfen in der Nähe von Halle an der Saale.

Beim Blick auf die Tabelle liest sich die Paarung klar. Der MSC, mittlerweile auf Platz fünf mit 14 Punkten aus sieben Spielen trifft auf den Tabellenletzten mit drei Zählern. Doch Rieskamp will davon nichts wissen: „Das ist eine enge Liga. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Bitterfeld am Ende zwischen Platz vier und sieben stehen wird“, sagt der Coach. „Sie hatten zuletzt mehrere Verletzte, von denen nun fast alle zurück sind.“

Disco-Schlägerei in Magdeburg

Ein Grund für zwei Verletzte aufseiten der Hausherren war dabei eine Disco-Schlägerei in Magdeburg vor rund drei Wochen mit mehreren beteiligten Spielern. Unter anderem VC-Akteur Gary House musste danach im Krankenhaus behandelt werden. Zuletzt holte „Bi-Wo“ einen Punkt gegen Essen.

Doch für die „Adler“ wird es auf das eigene Spiel ankommen. Vor allem, um endlich wieder konsequent in den Schlussphasen die Chancen zu verwerten. Auch weil es daran haperte, gab es zuletzt die beiden Niederlagen.

„Im vergangenen Spiel lief manches nicht gut und ich erwarte von einigen Spielern eine Leistungssteigerung“, fordert Rieskamp um anzuschließen: „Wir sind gegen Bitterfeld Favorit und wollen natürlich gewinnen.“ Dabei wird allerdings Außenangreifer Tom Weber nicht mithelfen können. Der 30-Jährige hat sich eine Verletzung zugezogen und fällt für das kommende Spiel aus. Ob es für nächste Woche reicht, steht noch nicht fest.

Trainer Rieskamp will derweil auf die Leistung im vergangenen Heimspiel gegen Schüttorf aufbauen. „Ich bleibe dabei, dass wir dort trotz der Niederlage eine Steigerung gezeigt haben. Im Tiebreak hätten wir dann einfach besser mithalten müssen“, sagt er mit Rückblick auf das 2:3. „Jetzt muss die Mannschaft ihre Leistung weiter verbessern.“

Doppelspieltag für den Gegner

Bitterfeld spielt bereits am Samstagnachmittag in Berlin, könnte also müde Beine haben. Gegen 6 Uhr in der Früh geht es für den Moerser Sportclub am Sonntag dann los Richtung Sachsen-Anhalt. Mitsamt einer Pause heißt das rund acht Stunden Fahrt.

Doch für den Coach ist das keine Entschuldigung: „Alle Vereine haben diese Probleme, wir haben es verhältnismäßig noch einfach. Fest steht, auch nach der langen Fahrt müssen wir liefern.“ Dabei wird auch wieder der eigene starke Aufschlag von Nöten sein, um den Gegner unter Druck zu setzen. Gelingt das, hält der MSC weiter den Anschluss an die Spitzengruppe.

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