Volleyball: 2. Bundesliga

Moerser SC beendet die Hinrunde beim VV Humann Essen

m Pokalspiel verlor der Moerser SC unglücklich mit 2:3 gegen den VV Humann Essen. Nun soll im letzten Hinrundenspiel am Samstag in Essen ein Sieg her. Auf dem Bild blocken im Pokalfight Jonas Hoppe und David Seybering einen Essener Angreifer ab.

m Pokalspiel verlor der Moerser SC unglücklich mit 2:3 gegen den VV Humann Essen. Nun soll im letzten Hinrundenspiel am Samstag in Essen ein Sieg her. Auf dem Bild blocken im Pokalfight Jonas Hoppe und David Seybering einen Essener Angreifer ab.

Moers.   Das Pokalspiel vor einigen Wochen ging für die „Adler“ unglücklich mit 2:3 verloren. Nun wollen sie in Essen punkten.

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Nach einer sehr kurzen Unterbrechung durch die Weihnachtstage und das Silvester-Wochenende sind die Volleyballer des Moerser SC am Samstag schon wieder im Einsatz. Die „Adler“ treten in der 2. Bundesliga Nord um 19.30 Uhr beim ewigen Rivalen VV Humann Essen an. Dies ist die letzte Partie in der Hinrunde, die es wie wohl auch in den Vorjahren, wieder in sich haben wird.

Zum einen gibt es eine jahrelange regionale Konkurrenz, vor allem im Jugendbereich, mit vielen engen Auseinandersetzungen, zum anderen gab es schon zu Saisonbeginn eine sehr harte Begegnung im Pokal. Damals verloren die Moerswer vor heimischem Publikum knapp mit 2:3-Sätzen. Beide Teams zeigten damals Top-Leistungen, am Ende war das Team aus der Ruhrmetropole das glücklichere.

Ein Spiel weniger

Nun sind die Tabellennachbarn erneut gefordert. Die „Humänner“ stehen auf Platz vier in der 2. Bundesliga Nord, die „Adler“ mit einem Spiel weniger auf Platz fünf. Damit ist ein echtes Derby angesagt, das zwar nicht die Zuschauermengen wie der Ruhrpottschlager Dortmund gegen Schalke 04 anzieht. Aber in der Volleyballszene ist diese Partie von ähnlicher Bedeutung.

Der VV Humann Essen war die Überraschung der vergangenen Saison. Der Essener Volleyballverein erreichte Platz vier und will nach Möglichkeit auch in der neuen Spielzeit an diesen Erfolg anknüpfen. Bis dato ist die Mannschaft von Trainer Jens Bräkling voll im Soll. : „Die Kern-Qualitäten des VVH werden auch in der neuen Spielzeit die alten sein“, so Bräkling. „Leidenschaft und ein großer Kampfgeist, natürlich gepaart mit unseren technischen Qualitäten am Ball, werden hoffentlich für viele Gegner eine Hürde sein“.

Beim Pokalfight zu Saisonbeginn durfte der MSC die „Kernqualitäten“ der Essener bereits kennenlernen. Aber auch die starke Abhängigkeit von Diagonalspieler Jan Holthausen. Auch in der Mitte sind die Essener mit Thies Ketelsen stark und damit bestens besetzt. Größtes Pfund der Gastgeber ist aber die Ballsicherheit in der Abwehr. Halbfeste Bälle oder zu leichte Lobs werden von den Essenern sicher weiter verwertet. Es wird also einmal mehr darauf ankommen, dass der MSC von Beginn an mit großem Druck spielt und größtmöglicher Härte. Dazu ist aber eine gute Annahme mit gutem Aufbau sicherlich die Voraussetzung.

An Elementen gearbeitet

Genau an diesen Elementen hat Trainer Martin Schattenberg in der „Weihnachtspause“ gearbeitet. Es gilt also, gleich Druck mit aggressiven Aufschlägen aufzubauen und aus der Annahme/Abwehr so schnell wie möglich anzugreifen.

Dieses im Spiel umzusetzen, wird nicht einfach sein. Für Trainer Martin Schattenberg ist klar: „Humann zählt aus mehreren Gründen zu den schwersten Gegnern in der Liga. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und müssen nun sehen, wie wir damit auswärts umgehen und was wir umsetzen können. Licht und Hallenhöhe sind in der Wolfskuhle deutlich anders als bei uns im Enni-Sportpark. Ich hoffe, wir schaffen die Anpassung.“

Die letzten fünf Spiele in der Bundesliga Nord konnten die „Adler“ gewinnen und wollen diese Serie am Samstag weiter ausbauen.

„Zwischen den Tagen“ absolvierte die Mannschaft von Trainer Martin Schattenberg ein Trainingsspiele gegen die „Bergischen Volleys“ aus Solingen/Wuppertal. Gegen den Erstbundesligisten verlor der MSC nach einer guten Vorstellung 1:3.

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