2. Volleyball-Bundesliga

Moerser SC gegen TV Baden wohl in Bestbesetzung

Zusammen bei der Annahme: Libero André Illmer (li.) und Kapitän Lukas Schattenberg.

Zusammen bei der Annahme: Libero André Illmer (li.) und Kapitän Lukas Schattenberg.

Foto: Juergen Sabarz

Moers.  Der Moerser SC möchte beim Heimspiel gegen den TV Baden an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Anderer Gegner als im Hinspiel erwartet.

So leicht wie im Hinspiel wird es für den Volleyball-Zweitligisten Moerser SC am Samstag wohl nicht werden. Dann steht um 19.30 Uhr im heimischen Enni-Sportpark-Rheinkamp die Partie gegen den TV Baden aus der Stadt Achim in der Nähe von Bremen auf dem Programm. Mitte Oktober holte der MSC auswärts ein lockeres 3:0 mit satten 22 mehr erzielten Punkten.

„Am liebsten hätte ich wieder so ein Ergebnis wie im Hinspiel“, wünscht sich Trainer Hendrik Rieskamp. Doch auch er weiß, dass dieses Mal eine andere Badener Mannschaft auf dem Parkett stehen wird. Sicher ist, dass ein anderer Coach auf der Bank sitzt, denn der damalige Trainer Fabio Bartolono wurde nach der Partie gegen die „Adler“ beurlaubt. Seitdem hat Werner Kernebeck die Verantwortung übernommen.

Schritt in die richtige Richtung

„Baden hat zuletzt am Doppelspieltag mit zwei Siegen überzeugt, davor gegen Schüttorf alle drei Sätze nur sehr knapp verloren. Sie verfügen über viel Selbstvertrauen und zeigen seit dem Trainerwechsel gute Leistungen“, fasst Rieskamp zusammen. „Mit Außenangreifer Ole Sagajewski und Diagonalspieler Ole Seuberlich verfügen sie zudem über zwei starke Einzelakteure.“

Als weitere Stärken zählt der Moerser Übungsleiter die kämpferische Einstellung der Niedersachsen und die Einbindung mehrerer Eigengewächse auf. Aktuell steht der TV Baden auf Platz sieben mit 23 Punkten.

Doch auch die Moerser brauchen sich nicht zu verstecken. Auch wenn beim Gastspiel in Warnemünde ein Punkt leichtfertig abgegeben wurde, war Rieskamp insgesamt mit der Leistung zuletzt zufrieden. „Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, gerade weil wir mit mehreren Ausfällen zu kämpfen hatten“, findet der Trainer. „Wir sind am Samstag Herr im Haus und wollen das auch mit Unterstützung der Zuschauer zeigen. Wir wollen druckvoll agieren und den Kampf annehmen.“

Voraussichtlich kann der Coach dabei auch wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Personell ist es etwas entspannter geworden. Ich habe die Hoffnung, dass alle dabei sein können“, so Rieskamp. Gesichert sei das allerdings nicht.

Der Trainer ist entspannt

Die aktuelle Tabellenlage lässt ihn momentan ruhig schlafen. „Ich sehe das sehr entspannt, da kann viel passieren. Klar ist jeder Punkt wichtig, aber noch wichtiger sind Siege, denn die entscheiden bei Punktgleichheit über die Platzierung“, sagt der Cheftrainer. Der MSC rangiert derzeit mit drei Zählern Rückstand auf das Spitzenduo CV Mitteldeutschland aus Leuna in Sachsen-Anhalt und die Brandenburger Lindow-Gransee auf Platz drei.

Anknüpfen will der Sportclub an die zuletzt guten Elemente im Spiel: Der Aufschlag passte, die Mitte agierte gut, die Abwehr war prima drauf und auch die Zuspiele kamen an. Weitere drei Wünsche hat Rieskamp für das kommende und das darauffolgende Spiel: „Wir wollen die Partie gegen Baden gewinnen und uns weiter verbessern. Anschließend ist ein Erfolg gegen einen Großen das Ziel.“ Denn in zwei Wochen besucht der Spitzenreiter Mitteldeutschland den Enni-Sportpark.

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