Volleyball: 2. Bundesliga

Moerser SC geht angeschlagen ins West-Duell

Foto: Juergen A Sabarz

Moers.   Der Moerser Zweitbundesligist erwartet am Samstag im Enni-Sportpark den TV Algenglühen Hürth. Im Hinspiel siegte der MSC mit 3:1.

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Drei Punkten brachten die Volleyballer des Zweitbundesligisten Moerser SC in der Hinrunde vom Spiel beim TV Alpenglühen Hürth mit in die ehemalige Grafenstadt. Damals gewannen die „Adler“ die Partie mit 3:1. Einen Sieg gegen die Nachbarn aus dem Westen - Hürth liegt im Großraum Köln - hatte MSC-Coach Martin Schattenberg wohl auch im Rückrundenspiel am Samstag um 19 Uhr im Enni-Sportpark fest eingeplant. Doch das dürfte deutlich schwerer werden als im Hinspiel. Sie steht vor einer unangenehmen Aufgabe.

Denn die Schattenberg-Mannschaft muss praktisch „ohne Drei“ auflaufen. Langzeitausfall Lenard Exner wird weiter ebenso fehlen wie Oskar Klingner und Jonas Hoppe. Zuspieler Hoppe konnte zwar schon wieder leicht trainieren, an einen ernsthaften Einsatz ist jedoch noch nicht zu denken.

Kampf gegen den Abstieg

Dazu kommt, dass Hürth jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg benötigt. Die Gäste spielten in der vergangenen Saison erstmals in der 2. Bundesliga Nord und konnte die Klasse mit einem Platz in der Tabellenmitte halten. In dieser Saison sieht es aber derzeit gar nicht gut für die Mannschaft aus dem Großraum Köln aus. Mit nur zwei Siegen steht das Team weit unten in der Tabelle und muss um den Klassenerhalt fürchten.

In der Saisonvorschau traten Mannschaft und Trainer bescheiden auf. Trotz einiger Neuzugänge wurde als Saisonziel lediglich der Klassenerhalt ausgegeben. Nach einem 3:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Delbrück kommt die Mannschaft sicherlich mit gestiegenem Optimismus in den Enni-Sportpark. Die Hürther haben sich sicherlich noch lange nicht aufgegeben und wollen wohl mit dem Schwung von der Dellbrück-Partie nun auch gegen die „Adler“ punkten.

So kommt es also am Karnevalssamstag zu dem unerwartet spannenden Duell. Angesichts der Tatsache, dass ein stark angeschlagenes MSC-Team gegen um das Überleben kämpfende Team aus Hürth spielen muss.

Das Spiel vom vergangenen Samstag in Giesen gegen die starken Grizzlys, hat jedoch gezeigt, dass in der Moerser Mannschaft jede Menge Potential steckt. So haben die Spieler um Mannschaftsführer Lukas Schattenberg keinen Grund, verzagt in die heutige Partie zu gehen.

Närrische Jahreszeit

Mit der Unterstützung der Fans sollte ein Erfolg des Moerser SC durchaus möglich sein. Da die närrische Jahreszeit voll im Gang ist, soll auf den Tribünen auch eine richtige Portion Heiterkeit herrschen. So soll es am Samstag auch eine Reihe von Karnevalisten im MSC-Anhang geben.

Wer kostümiert zum Spiel erscheint, muss nur den halben Eintritt entrichten. Vielleicht geben ja am Ende die Moerser Jecken am Samstag den entscheidenden Ausschlag zum Sieg.

Und vielleicht kann der MSC darauf hoffen, dass die Hürther aus der Nähe der Karnevalshochburg Köln in der Mitte der drei „tollen Tage“ am Samstag schon etwas angeschlagen in Moers auftauchen werden.des

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