Volleyball

Moerser SC geht mit breiter Brust ins Spitzenspiel

Oliver Staab, Oskar Klingner, Chris Carter (v.l.) und der MSC gastieren am Samstag in Leuna.

Oliver Staab, Oskar Klingner, Chris Carter (v.l.) und der MSC gastieren am Samstag in Leuna.

Foto: Jürgen Sabarz

Moers .  Der Volleyball-Zweitligist MSC tritt am Samstagabend beim Tabellenführer CV Mitteldeutschland an. Trainer Rieskamp sieht den Druck beim Gegner.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Erster gegen Dritter: Am Samstagabend treten die Volleyballer vom Moerser SC um 19 Uhr zum Spitzenspiel bei CV Mitteldeutschland (CVM) an. Spielort ist für die Partie in der 2. Bundesliga Nord ist die Jahrhunderthalle in Leuna, kurz vor Leipzig.

Trainer Hendrik Rieskamp weiß, dass das natürlich kein Spaziergang wird. Erst recht nicht nach geschätzten fünf Stunden Busfahrt: „Das wird ein schwerer Brocken. Die sind zuletzt drei Mal Meister geworden aber haben den Aufstieg verweigert“, erläutert der Coach. „Sie verfügen über ein gutes Kollektiv an Spielern und spielen schnell, wenn die Annahme funktioniert.“

„Durch die eine Niederlage mehr liegt der Druck beim Gegner“

Doch auch die Moerser müssen sich nicht verstecken, überzeugten die MSC-Akteure in der vergangenen Woche gegen Braunschweig vor allem mit starken Aufschlägen. Dank vier Siegen in Folge verfügen die „Adler“ ebenfalls über eine breite Brust, dabei gab die Truppe nur einen Satz ab. Bemerkenswert ist zudem, dass beide Teams kombiniert in zwölf Partien nur zehn Durchgänge verloren haben. CVM hat allerdings zwei Spiele mehr absolviert als der MSC, dafür aber lediglich drei Punkte mehr gesammelt.

„Durch die eine Niederlage mehr liegt der Druck beim Gegner“, sagt Rieskamp, der ein enges Spiel erwartet. „Beide Mannschaften sind gut drauf, ich glaube nicht, dass wir wieder 3:0 gewinnen.“

Ruhig und fokussiert bleiben

Ihm ist wichtig, dass seine Spieler verstehen, dass im kommenden Match auch der Gegner vermehrt in der Lage dazu ist, selbst Punkte zu holen und eher wenige Fehler zu produzieren. „Da kann es auch mal sein, dass wir gut spielen, aber trotzdem den Satz verlieren“, sagt der Übungsleiter. „Aber dann müssen wir ruhig und fokussiert bleiben. Wir werden alles dafür tun, den Gegner zu schlagen und wollen gewinnen.“

Im Training wurde vor allem an der Koordination zwischen Block und Abwehr gearbeitet. Personell kann Hendrik Rieskamp voraussichtlich auf den vollen Kader zurückgreifen. „Das Spiel kommt wahrscheinlich zur richtigen Zeit für die Entwicklung der Spieler“, glaubt der Coach. „Wichtig ist mir zu sehen, wie meine Jungs so ein Spitzenspiel angehen werden.“

Etwas gutzumachen hat der MSC, in der vergangenen Spielzeit gab es zwei 1:3-Niederlagen. „Das ist länger her und jetzt eine neue Konstellation. Ich bin auf das kommende Match gespannt.“ Kapitän Lukas Schattenberg sieht einem schweren Spiel entgegen: „Die sind nicht umsonst mehrfach Meister geworden. Wir können da trotzdem befreit aufspielen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben