Volleyball / Moerser SC

Moerser SC kämpft sich ins Finale durch – jetzt kommt Essen

Hier setzt sich Oskar Klingner (links) gegen den DJK-Block durch. Foto:Jürgen Sabarz

Hier setzt sich Oskar Klingner (links) gegen den DJK-Block durch. Foto:Jürgen Sabarz

Moers.   Im Halbfinale des WVV-Pokals entpuppt sich die DJK Delbrück aus dem Münsterland erneut als unbequemer Kontrahent. Es geht in die Verängerung.

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Im Halbfinale des Pokals im Westdeutschen Volleyball Verbands (WVV) entpuppte sich die DJK Delbrück aus dem Münsterland erneut als unbequemer Kontrahent. Jedenfalls sorgten die Gäste im Enni-Sportpark-Rheinkamp lange für Spannung, bevor sich in diesem Pokalspiel zweier Zweitligisten der Moerser SC im Tiebreak schließlich mit 3:2 (23:25, 25:20, 25:17, 18:25, 15:6) durchsetzen konnte.

Der MSC empfängt nun bereits Sonntag, 16 Uhr, an gleicher Stelle, den VV Humann Essen zum Finale.

MSC-Trainer Martin Schattenberg hatte seiner bewährten Startsechs mit Jonas Hoppe, Lenard Exner, Lukas Schattenberg, Daniel Wernitz, David Seybering und Libero Philippe Scheiffarth vertraut. Und die dankten es ihrem Trainer zu Beginn mit einer 5:2- und 11:7-Führung. Doch bei 13:13 war Schluss. Delbrück übernahm bei 14:16, steckte ein 19:19 weg – nach drei Aufschlägen von Lukas Schattenberg – und holte sich den ersten Satz.

Im zweiten Durchgang kamen Andreas Tins für David Seybering und Chris Schäperklaus für Lenard Exner. Wieder beginnt Moers stark (5:0), lässt wieder nach (8:7), doch die „Adler“ ließen sich nicht noch einmal überrumpeln. Auch nicht im dritten Satz, obgleich Delbrück früh zum 6:6 ausgleichen konnte. Diesmal lieferte sich Delbrück gleich mehrere Aufschlagfehler, die Moers zum Satzgewinn brachten.

Im vierten Satz liefen die Gastgeber Rückständen (0:3, 1:4) hinterher und leisteten sich in der Folge einfach zu viele Fehler. Delbrück nutzte die Gunst der Stunde, glich aus.

Doch im entscheidenden Tiebreak war das gesamte Moerser Team wieder konzentriert, rang den Gäste über 5:1 und 10:4 nieder.

MSC-Trainer Martin Schattenberg sprach in seinem Fazit auch das zurückliegende Doppelspieltag-Wochenende an: „Wir mussten einige Wechsel vornehmen. Das lange Wochenende hat seinen Tribut gefordert. Einige Phasen haben an den Sonntag erinnert, da fehlte es an der Konzentration. Doch nach dem ärgerlichen vierten Satz hat jeder noch einmal Gas gegeben.“

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