Volleyball / 2. Liga

Moerser SC macht beim VC Bitterfeld-Wolfen kurzen Prozess

Immer feste drauf: David Seybering (links) ist auch nicht durch den Doppelblock von VC Bitterfeld-Wolfen zu stoppen. Am Ende gewinnt der Moerser SC klar beim Liga-Schlusslicht.    

Immer feste drauf: David Seybering (links) ist auch nicht durch den Doppelblock von VC Bitterfeld-Wolfen zu stoppen. Am Ende gewinnt der Moerser SC klar beim Liga-Schlusslicht.    

Foto: Juergen Sabarz

Moers.  Nach zuletzt zwei Niederlagen haben die Zweitliga-Volleyballer vom Moerser SC beim Tabellenschlusslicht VC Bitterfeld-Wolfen mit 3:0 gewonnen.

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Drei Punkte am 1. Advent: Bei Tabellenschlusslicht VC Bitterfeld-Wolfen gewannen die Zweitliga-Volleyballer vom Moerser SC am Sonntagnachmittag ungefährdet mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:19). Damit beendete der MSC seine Mini-Negativserie mit nur einem Punkt aus den beiden vorangegangenen Partien und hat nun 17 Zähler aus acht Spielen vorzuweisen.

MSC-Trainer Hendrik Rieskamp sah einen „absolut verdienten“ Sieg seiner Mannschaft. „Wir haben gut im Bereich Block und Abwehr gespielt und Bitterfeld zu ungeliebten Schlägen gezwungen“, so der Coach. „Unser Plan war, sie von Anfang an unter Druck zu setzen und das haben wir ordentlich gemacht.“ Neben starken Aufschlägen überzeugten vor allem die Angriffe über Außen.

Kein Freund der Doppelspieltage

Die Hausherren spielten bereits am Samstagabend in Berlin und mussten dort ein langes Match bestreiten, verloren letztendlich mit 2:3. „Ich finde diese Doppelspieltage, erst recht mit einem Auswärtsmatch dabei, nicht gut, da bin ich ganz ehrlich“, erklärte Rieskamp. „Dieses Mal haben wir davon profitiert, aber ein Freund werde ich davon nicht.“

Der MSC überrollte seinen Gegner förmlich zu Beginn, auch dank einer starken Aufschlagsserie von Oskar Klingner (5:0, 8:1). Die Bitterfelder fingen sich ein wenig, doch der Vorsprung der „Adler“ war bereits zu groß und der Satz vorentschieden (16:10, 21:12), bevor der Sack zugemacht wurde.

Der zweite Durchgang war deutlich umkämpfter und knapper. Bis zum Stand von 10:10 gab es maximal einen Zähler Vorsprung. Der Sportclub holte sich dann eine knappe Führung, doch die Gastgeber kamen erneut heran (20:19). Durch eine Millimeter-Entscheidung und zwei starke Angriffe von Außenspieler Chris Carter sicherte sich der MSC letztlich genug Luft, um mit 2:0-Sätzen in Führung zu gehen. „Da haben wir endlich in der Crunch-Time in einem engen Spiel gepunktet“, resümierte Rieskamp. Das war in den zwei Partien zuvor öfter nicht der Fall gewesen.

Letzten drei Bälle ins Aus

In Durchgang drei führten die Moerser lange Zeit, ohne besonders davonziehen zu können (9:6, 14:13). Durch erneut starke Angriffe, unter anderem von Chris Carter, machte der MSC schließlich den Deckel drauf – aber auch unter der Mithilfe der Bitterfelder, die die letzten drei Bälle alle deutlich ins Aus schlugen.

„Alles in allem habe ich nichts zu nörgeln“, fasste ein fröhlicher MSC-Trainer nach Spielende zusammen. „Es ist ein Schritt nach vorne gewesen, nun sind wir wieder in unserer Erfolgsform. Jetzt gilt es aber, die Leistung gegen einen guten Gegner aus dem oberen Teil der Tabelle zu bestätigen.“

Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr, wenn der VV Humann Essen im Enni-Sportpark-Rheinkamp antritt. Bis dahin will Rieskamp „ruhig bleiben und das Spiel nicht überbewerten.“

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