Handball / 3. Liga

Motto des TuS Lintfort: Nicht feiern, sondern punkten

Ist eine verlässliche Größe im TuS-Spiel: Eefje Huijsmans (Bildmitte) will auch in Blomberg Verantwortung übernehmen. Foto:Markus Joosten

Ist eine verlässliche Größe im TuS-Spiel: Eefje Huijsmans (Bildmitte) will auch in Blomberg Verantwortung übernehmen. Foto:Markus Joosten

Kamp-Lintfort.   Frauenhandball-Drittligist TuS Lintfort ist auch an den „tollen Tagen“ gefordert. Am Sonntag spielt der Spitzenreiter bei der HSG Blomberg-Lippe.

Der Spielplan ist völlig zerschnitten. Es galt schon mehrmals zuzuschauen, wenn andere die Turnschuhe schnürten oder „Gas zu geben“, wenn die Vielzahl der anderen Vereine sich zurücklehnen konnte. Und genau so geht es weiter: Während der Großteil der Handball-Gemeinde die „jecken Tage“ in vollen Zügen genießen wird, müssen die Handballerinnen des TuS Lintfort im Titelrennen der 3. Liga ran. Die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein stehen am Sonntag um 17 Uhr bei der Zweitvertretung der HSG Blomberg-Lippe auf dem Prüfstand.

Verstärkungen sind möglich

Lintfort reist natürlich als haushoher Favorit und mit dem Rückenwind von 26:0 Punkten im Gepäck an. Aber Vorsicht ist geboten: Die HSG ist nicht frei von Abstiegssorgen, und der Verein wartet immer mal gerne mit einer Überraschung auf. So ist es auch dieses Mal durchaus denkbar, dass die eine oder andere Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader aufläuft. So wie es zumindest beim 37:22-Kantersieg über Recklinghausen war, als beispielsweise mit Tess van Buren und Tessa van Zijl zwei Spielerinnen aus der „Ersten“ dabei waren.

„Wir müssen sehr konzentriert auftreten und von Beginn an hellwach agieren“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Wir wissen natürlich nicht, mit welcher Formation Blomberg aufläuft. Aber darauf gilt es sich mit einer erhöhten Aufmerksamkeit einzustellen.“

Eine der besten Deckungsreihen der Liga

Die Gastgeberinnen holen sich regelmäßig Selbstvertrauen in einer gut funktionierenden Deckung, die zu den Besten der Liga gehört. Weiter auf dem Plan steht der Vortrag des Gegenstoßes.

„Wir benötigen eine stabile Defensive“, ergänzt Bettina Grenz-Klein. „Es ist ganz wichtig, dass wir hinten sicher und kompakt stehen. Zudem muss die Laufbereitschaft stimmen, um die Gegnerinnen anzugehen und Lücken zu schließen.“

Der TuS Lintfort gewann das Hinspiel zwar in recht souveräner Manier, aber das Team war auch in etlichen Situationen unaufmerksam; zahlreiche Spielerinnen erreichten vor allem in der Offensive so gerade ihre Normalform.

„Es gilt, die weiße Weste zu verteidigen“, beschließt Bettina Grenz-Klein. „In Blomberg kommt einiges auf uns zu. Der Gegner hat bekanntermaßen viele gut ausgebildete Spielerinnen in seinen Reihen.“

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