Frauen-Fußball / Regionalliga

Nadja Sissay entscheidet Derby gegen Budberg für GSV Moers

Budbergs Anna Katharina Dahmen (links) ist diesmal vor GSV-Torschützin Nadja Sissay am Ball.

Budbergs Anna Katharina Dahmen (links) ist diesmal vor GSV-Torschützin Nadja Sissay am Ball.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Moers.  Im Abstiegskampf der Frauen-Fußball-Regionalliga beim GSV Moers musste sich der SV Budberg geschlagen geben. Nadja Sissay gelang das goldene Tor.

Die Fußballerinnen des GSV Moers können wieder auf den Klassenerhalt in der Regionalliga hoffen. Im Abstiegsduell und Lokalderby gegen den SV Budberg kamen sie zu einem hart umkämpften 1:0 (1:0)-Erfolg und schlossen so in der Tabelle zum SVB mit nunmehr zehn Punkten auf. Beide Teams schweben aber nach Abschluss der Hinrunde weiter in Abstiegsgefahr.

„Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben. 55 Minuten lang haben wir Moers spielen lassen“, so SVB-Coach Jürgen Raab. „Erst danach waren wir im Spiel und hatten noch genug Chancen, die Partie zu drehen. Allerdings hätten wir einen Handelfmeter bekommen müssen und nach meiner Ansicht kann das Kopfballtor von Katharina Presch niemals Abseits sein. Aber wir müssen uns nicht über den Schiedsrichter beschweren, der GSV hat nach meiner Meinung nicht unverdient gewonnen.“

Scarlett Hellfeier vergibt

In Halbzeit eins verlief die Partie recht ausgeglichen – mit wenigen Torchancen. Scarlett Hellfeier konnte die erste für die Gäste nicht verwandeln. Das machte Nadja Sissay auf Moerser Seite besser. Mit einem Heber überwand sie in der 36. Minute SVB-Keeperin Kim Gina Stawowy zur 1:0-Halbzeitführung. Das goldene Tor der Partie.

Nach dem Wechsel versuchte die Raab-Elf alles, um den Ausgleich zu erzielen. Doch wieder einmal konnten sie die besten Chancen nicht nutzen. Der GSV verteidigte geschickt und setzte auf Konter

GSV-Coach Hasan Gören war natürlich glücklich nach dem Abpfiff: „Wir haben alles gegeben und sind heute mal belohnt worden. Auch wir haben ein Tor wegen Abseits aberkannt bekommen. Für mich ist der Sieg verdient, weil wir leidenschaftlich gespielt und gekämpft haben. Jetzt können wir ein wenig aufatmen.“

GSV: Steinmann, Rasch, Goertz, Kim Celina Dannehl, Schmitz, Ghrayeb (66. Mogilnikov), Roth, Lösbrock (58. Meiser), Brand, Sissay, Saliji.

SVB: Stawowy, Vaupel, Alice Hellfeier, Dahmen, Scarlett Hellfeier, Presch (55. Köchl), Zorychta, Jessica Dannehl, Babatunde (70. Brzeski), Sadiku, Hake.

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