Volleyball / Moerser SC

Nenad Nikolic mit internationaler Erfahrung beim Moerser SC

Zuspieler Nenad Nikolic (links) vom Moerser SC freut sich. Im Vordergrund sind noch seine Mannschaftskollegen André Illmer (rechts) und hinten Oliver Staab zu sehen.

Zuspieler Nenad Nikolic (links) vom Moerser SC freut sich. Im Vordergrund sind noch seine Mannschaftskollegen André Illmer (rechts) und hinten Oliver Staab zu sehen.

Foto: Juergen Sabarz

Moers.  Nenad Nikolic, Volleyballer vom Zweitligisten Moerser SC, ist seit dieser Saison im Verein und mit seinen 24 Jahren schon viel herumgekommen.

Für ein paar Minuten bekommt Nenad Nikolic eine Trainingspause. Der Volleyballer vom Zweitligisten Moerser SC ist erst seit dieser Saison im Verein und hat in den ersten vier Partien teils eine starke Vorstellung abgeliefert. Als Zuspieler setzt er vor allem seine Mannschaftskameraden in Szene. Trotz seiner erst 24 Jahre ist er schon viel herumgekommen.

Nikolic ist in Wien geboren, aber serbischer Staatsbürger. Seinen österreichischen Akzent hört man deutlich heraus. Je rund zehn Jahre hat er in Österreich und Deutschland gelebt, zuletzt war es erneut die Alpenrepublik. Dort spielte er beim Bundesligisten VC Amstetten, mit dem er sogar im Europapokal antrat. „Die Lust, wieder in Deutschland zu spielen, war schon länger da“, sagt der Zuspieler. „Ich habe nach einem Verein gesucht und der MSC hat sich gemeldet“, beschreibt Nikolic, wie es zum Kontakt nach Moers kam.

Mitspieler helfen ihm

Die ersten Monate hat er nun hinter sich, die Eingewöhnungszeit fiel ihm leicht. „Ich fühle mich wohl hier, die Stadt ist entspannt und ruhig. Vor allem die Kirmes hat mir gefallen.“ Aber auch seine Teamkameraden hätten ihm viel geholfen: „Die Spieler aber auch alle anderen Personen im Verein helfen mir, wenn mir etwas fehlt.“

Für die aktuelle Saison, die mit zehn Punkten aus vier Spielen gut für die „Adler“ startete, hat er das Ziel, möglichst viele Erfolge zu haben. „Die ersten Spiele haben nicht so funktioniert, danach waren wir aber fitter und kämpferisch besser. Die Mannschaft ist intakt.“ Seine eigene Leistung mag er ungern bewerten, hält aber fest: „Ich kann mich immer noch verbessern.“

Zum Volleyball kam er vor allem durch seinen Vater Zoran Nikolic. Der spielte beim jugoslawischen Meister Vojvodina Novi Sad und arbeitete bei mehreren Vereinen in Deutschland, unter anderem in Mendig, Münster und Leipzig. „Erst hab ich wie viel mit Fußball begonnen, danach Tennis gespielt und kam dann durch meinen Vater mit Volleyball in Kontakt. Da bin gut klargekommen und beigeblieben.“ Seine schönsten Erlebnisse waren die Europapokal-Reisen nach Zypern und Finnland. Aber auch die MVP-Nominierung nach dem Spiel gegen den SV Warnemünde hat ihn gefreut.

Fan vom „Djoker“

Als seine Hobbies nennt er Filme schauen oder ab und an an der Playstation daddeln – und Basketball spielen. Das vor allem im Sommer zusammen mit seinem Bruder, der in der österreichischen Bundesliga bei Traiskirchen spielt. Ein großer Fan ist er von seinem Landsmann dem Tennis-Star Novak „Djoker“ Djokovic. „Viele der bekannten Jugo-Sportler imponieren mir, dazu gehören auch einige NBA-Stars“, sagt Nenad Nikolic.

Ob er selbst bei einem möglichen Aufstieg noch weiter in Moers spielen wird, steht momentan noch nicht fest. Derzeit ist er von der Uni Wien, an der Nikolic BWL studiert, für ein Jahr beurlaubt, um sich dem Sport zu widmen. Fest steht: Nikolic wird alles dafür geben, dass es eine erfolgreiche Saison für den Moerser SC wird.

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