Handball / Verbandsliga

Oberligaabsteiger SV Neukirchen vor hoher Auswärtshürde

Er gibt seinen Einstand im SVN-Tor: Neuzugang Andreas Dürdoth.

Er gibt seinen Einstand im SVN-Tor: Neuzugang Andreas Dürdoth.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Der SV Neukirchen muss sich auf neuem Terrain zurechtfinden. Die Handballer gehen nach dem Oberligaabstieg nun in der Verbandsliga auf Torejagd.

Der SV Neukirchen muss sich ab sofort auf neuem Terrain zurechtfinden. Die Handballer werden nach dem Oberligaabstieg nun in der Verbandsliga auf Torejagd gehen. Und der Auftakt in die Spielzeit 2019/2020 hat es gleich in sich: Die Blau-Gelben müssen Sonntag, 17 Uhr, zum schweren Auswärtsspiel bei der Turnerschaft Stankt Tönis antreten.

Die Gastgeber sind ein unbequemer Gegner. Die Mannschaft gilt als kampfstark, diszipliniert – aber vor allem als heimstark. St. Tönis läuft regelmäßig in der Defensive „heiß“. Das Team agiert dabei sehr flexibel, kann sich geschickt auf die jeweiligen Stärken des Gegners einstellen. Der Verein hat die Möglichkeit zwischen einer defensiven oder einer offensiven Variante zu wählen.

Viel Einsatz und Entschlossenheit

Die Spieler gelten als zweikampfstark, mit viel Einsatz und Entschlossenheit. Ballgewinne werden umgehend mit dem schnellen Gegenstoß in einfache Tore umgemünzt. Die Angriffsstrukturen sind auf Spielmacher Kai Wingert zugeschnitten. Der Rückraumspieler leitet und lenkt die Geschicke seiner Mannschaft und ist zudem selbst noch äußerst torgefährlich.

„Auf uns wartet eine unglaublich schwere Aufgabe“, ist SVN-Trainer Christian Wetteborn sicher. „Um dort zu bestehen, muss meine Mannschaft zu jeder Phase des Spiels dagegenhalten. Aber wir reisen auch selbstbewusst an, werden den Kopf hochhalten und hoffentlich mit zwei Punkten die Heimreise antreten“, plant er einen Sieg ein.

Nötiges Selbstvertrauen

Der SV Neukirchen will sich mit einem couragierten Deckungsauftritt nötiges Selbstvertrauen holen. Die Spieler kennen in der gewohnt defensiv ausgerichteten Formation die Abläufe und Zuordnungen. Wichtig wird sein, dass das Torhütergespann um Michael Biskup und Andreas Dürdoth gut harmoniert.

Im Angriff muss Thomas Pannen als Spielmacher die Fäden in der Hand halten – zudem stehen Philipp Peich und Marvin Bartnik im Fokus. „Wir müssen über 60 Minuten alle an einem Strang ziehen“, beschließt Christian Wetteborn, der in Stankt Tönis alle Mann zur Verfügung hat. „Unsere Einstellung muss einfach stimmen.

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