Volleyball / 2. Liga

Ost-Tour bringt dem Moerser SC nur einen Punkt ein

Die Moerser David Seybering (links) und Daniel Wernitz blocken einen Ball ins eigene Feld: Punkt für den SV Lindow-Gransee Foto:Jürgen Sabarz

Die Moerser David Seybering (links) und Daniel Wernitz blocken einen Ball ins eigene Feld: Punkt für den SV Lindow-Gransee Foto:Jürgen Sabarz

Moers.   Am Doppelspieltag in der 2. Volleyball-Bundesliga holte der Aufsteiger Moerser SC bei zwei Auswärtsauftritten nur einen Punkt beim 2:3 in Berlin.

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Der Doppelspieltag lief gar nicht rund für den Moerser SC, Aufsteiger in die 2. Volleyball-Bundesliga. Beim SV Lindow-Gransee wurden die Gäste vom Niederrhein mit 0:3 (27:29, 30:32, 20:25) niedergekämpft. Dabei hatten die Gastgeber in der Nähe von Berlin 300 lautstarke Fans im Rücken und in den ersten beiden Sätzen das Glück auf ihrer Seite.

Lindow-Gransee und Moers bekämpften sich auf Augenhöhe. MSC-Trainer Martin Schattenberg hatte wieder mit Jonas Hoppe, Lenard Exner, Lukas Schattenberg, Daniel Wernitz, Andreas Tins, David Seybering und Libero Philippe Scheiffarth begonnen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidender als 7:5 und 15:13 absetzen. Einstand gab es bei 18:18, Auszeiten und Einstände auf beiden Seiten – lediglich eine Moerser Führung wollte nicht mehr klappen. So ging der erste Satz nach Verlängerung an die Gastgeber. Und ähnlich verlief der zweite Durchgang.

Aufschlag mit Luft nach oben

Der Moerser Aufschlag hatte Luft nach oben, Lindow spielte schnell über außen und bereitete dem Moerser Block Probleme. Doch die Gäste steckten 5:8- und 7:12-Rückstand weg, glichen aus, lagen in der Schlussphase bereits mit 22:20 vorne, hatten bei 24:23 Satzball – und nutzten ihn nicht.

So hatten in der Verlängerung erneut die Gastgeber die Nase vorne.

Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild. Der SV Lindow-Gransee blieb aggressiv, der MSC wollte, hatte aber weiter Probleme. Martin Schattenberg nahm seine Auszeiten, wechselte Spieler, doch die Gastgeber ließen nicht locker, setzten sich im dritten Satz mit vier Punkten ab, die Moers nicht einholen konnte. So blieb das Team ohne Satzgewinn.

„Ich bin enttäuscht, es waren zwei ganz knappe Sätze. Wir haben einfach nicht zu einer Topleistung gefunden“, so der Moerser Trainer nach der ersten Partie.

2:3 gegen den VCO Berlin

Und gestern stand nun noch die Partie gegen die Kaderschmiede vom deutschen Olympiastützpunkt VCO Berlin auf dem Programm. Dabei setzten sich die Gastgeber in der Bundeshauptstadt mit 3:2 (25:18, 21:25, 25:13, 19:25, 15:10) durch, womit sich die Moerser „Adler“ zumindest einen Punkt aus ihrer Ost-Tour sichern konnten. Am Ende war klar, dass der Kräfteverschleiß recht hoch war, nach zehn Stunden Anreise mit dem Bus, dem Spiel gegen den SV Lindow-Gransee, der Rückfahrt nach Berlin und der Nachtruhe ab Mitternacht. Topfit stand schließlich niemand der Moerser im Spiel gegen den VCO Berlin.

Der hat allerdings auch eine ganze Reihe spielstarker, junger Aktiver in seinen Reihen. Möglicherweise hätte der Moerser SC bei entsprechender Frische mehr rausholen können, weil die Gastgeber körperlich etwas unterlegen waren, doch in dieser Konstellation hatten die „Adler“ keine Siegchance. Sie holten sich allerdings nach zum Teil ordentlichem Spiel völlig verdient einen Trostpunkt.

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