Aus den Vereinen: Versammlung

Reformen werden beim SV Neukirchen gefordert

Wurde für 70 Jahre beim SVN von Jürgen Förderer (rechts) geehrt: Hans-Wilhelm „Dickus“ Tenbücken. 

Foto: Uwe Zak

Wurde für 70 Jahre beim SVN von Jürgen Förderer (rechts) geehrt: Hans-Wilhelm „Dickus“ Tenbücken.  Foto: Uwe Zak

Neukirchen-Vluyn.   Bei der Jahreshauptversammlung sind mehr als 60 Mitglieder anwesend. Finanziell geht es dem Verein prima.

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Natürlich habe der Gesamtvorstand vom SV Neukirchen mit der SG Neukirchen-Vluyn Gespräche aufgenommen, „um Synergien auszuloten“, so Jürgen Förderer, Vorsitzender des SVN-Gesamtvereins bei der Jahreshauptversammlung (JHV). Eine Fusion sei aber nicht mit aller Macht vorangetrieben worden, würde aber auch nicht ausgeschlossen. Das allerdings müsse die Mitgliederversammlung entscheiden – wenn es so weit kommen sollte und auch gewollt sei.

Sicher ist, dass die Verantwortlichen beim SVN eine Strukturreform vorantreiben werden, möglichst mit Beteiligungen der Mitglieder, wobei es um Neureglungen der gesamten Finanzstrukturen und der Mitgliederverwaltung gehen wird. Wohin am Ende die Reise gehen wird, sei aber noch völlig offen. Allerdings verknüpfte der Vorstand seinen Willen, auch über das Wahljahr 2019 hinaus weiterzumachen, mit der Strukturreform. Wobei schon jetzt sicher ist, dass der Vize-Vorsitzende Udo Glantschnig und Haupt-Kassierer Ernst Elmer sich im kommenden Jahr auf keinen Fall mehr zur Wahl stellen werden.

Ausbildungsentschädigung

Jürgen Förderer beschrieb auch die Situation mit dem Vereinsheim. Der Pachtvertrag mit der Stadt würde nach dm Auslaufen zum 30. Juni 2018 nicht weiter verlängert. Das neue SVN-Klubhaus ist nun das Vereinsheim der Tennisabteilung, bei dem bereits für 4000 Euro vom Gesamtverein die Terrasse saniert wurde. Allerdings wäre dieses Vereinsheim am vergangenen Freitag deutlich zu klein gewesen: Mehr als 60 Mitglieder waren in dem „ehemaligen“ Vereinsheim, im Saal der Tanzschule Beckers zusammengekommen. Und die erfuhren, dass es dem SVN finanziell prima geht – nicht nur wegen der erneuten Ausbildungsentschädigung des europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) für Kostas Mitroglou, der zuletzt von Benfica Lissabon nach Olympique Marseille gewechselt ist. „Auch ohne dieser Summe stehen wir auf gesunden Füßen“, so Ernst Elmar. 1902 Mitglieder hatte der SVN im vergangenen Dezember. Doch die aktuelle Zahl bewegt sich Richtung der 2000er-Marke. Tendenz steigend, wobei die Turner und Schwimmer weiterhin die größten Abteilungen bilden.

Die Fußballer des SVN waren zum letzten Mal bei der JHV. Sie starten mit dem TuS Preußen Vluyn den FC Neukirchen-Vluyn. „Schade, aber sinnvoll“, beschrieb Fußball-Abteilungsleiter Timo Jogsch am Freitag die Entscheidung.

Nun soll ein Arbeitskreis die Weichen für 2019 stellen, um den SVN zu stärken. Erste Ideen wurden bereits gesammelt, Mitarbeiten kann jedes SVN-Mitglied.

Am Ende wurde noch Hans-Wilhelm „Dickus“ Tenbücken, der am 20. Mai 80 wird, für 70 Jahre im SVN von Jürgen Förderer geehrt.

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