Leichtathletik

Repelener Leichtathleten auf DM-Ebene unterwegs

Nikola Stefaniak (l.) sprintete in Köln auf den sechsten Rang

Nikola Stefaniak (l.) sprintete in Köln auf den sechsten Rang

Foto: Wolfgang Birkenstock

Moers.  Mit Hürdensprinterin Nikola Stefaniak und Zehnkämpfer Dennis Hannig waren zwei Leichtathleten des VfL Repelen auf bundesdeutscher Ebene unterwegs.

Auf der höchsten deutschen Leichtathletik-Ebene waren zwei Sportler des VfL Repelen unterwegs. Hürdensprinterin Nikola Stefaniak belegte bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln über die 100-Meter-Distanz einen guten sechsten Platz. U20-Zehnkämpfer Dennis Hannig schaffte beim Junioren-Mehrkampf-Meeting in Filderstadt die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die am 17. und 18. August für die U18 und U20 im Ulmer Donaustadion über die Bühne gehen wird.

Nikola Stefaniak konnte die Schwerpunkte in der Trainingsarbeit bei der Hochschul-DM in Köln auf die Bahn bringen. Vor allem mit dem Vorlauf der 22-jährigen Repelnerin war Trainer Gerd Albl sehr zufrieden. Mit 14,33 Sekunden verbesserte Stefaniak über die 100 Meter Hürden ihre seit knapp vier Jahren bestehende Bestzeit vom damaligen Sprint in Mönchengladbach-Rheydt um sieben Hundertstel.

Auch im Siebenkampf unterwegs

Das bedeutete nach dem Vorlauf den vierten Platz. Im Finale klappte es mit einer erneuten Steigerung aber nicht mehr: 14,42 Sekunden bescherten Stefaniak, die Anfang Mai in Wesel auch schon im Siebenkampf unterwegs war, immerhin einen guten sechsten Rang.

Für Dennis Hannig war der Zehnkampf in der einstigen Damentennis-Hochburg Filderstadt südlich von Stuttgart einer mit Licht und Schatten. Persönliche Bestleistungen und Resultate unter seinen Möglichkeiten wechselten sich ab.

Immerhin standen am Ende nach einem beherzten 1500-Meter-Lauf genau 6287 Punkte in der Statistik. Die sicherten Hannig die Startgenehmigung für die Junioren-DM in Ulm in gut zwei Monaten.

Zu überzeugen wusste der Repelner im Weitsprung mit neuer Bestweite von 6,56 Meter sowie im 400-Meter-Lauf mit 51,44 Sekunden – ebenfalls eine persönliche Bestmarke. Beim Stabhochsprung reichten die 3,80 Meter nicht ganz an das Resultat aus Halle/Saale vom Januar (3,90 Meter in der Halle) heran. „Da ist noch eine Menge Luft nach oben“, stellte Stabhochsprungtrainer Klaus Kieberg vom TV Angermund fest, der Dennis Hannig in Filderstadt betreut hatte.

Das galt auch für die übrigen Ergebnisse des U20-Starters: über 100 Meter in 11,36 Sekunden, im Kugelstoßen mit 12,47 Meter nach gleich zwei Fehlversuchen, im Hochsprung mit nur 1,85 Meter, im 110-Meter-Hürdensprint in 16,34 Sekunden, im Diskuswurf, der die Scheibe auf 35,37 Meter fliegen ließ, sowie im Speerwurf mit 36,66 Meter.

Vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf wackelte Hannigs DM-Qualifikation. Doch der Zehnkämpfer biss auf die Zähne und lief abschließend 5:07,35 Minuten. Das reichte für den Sportstudenten aus, um das DM-Ticket für Ulm buchen zu dürfen.

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