Vollyball / Moerser SC

Rieskamp, Moerser SC: „Besser als im vergangenen Jahr“

Hendrik Rieskamp ist noch nicht zufrieden, Daniel Wernitz (hinten) will im Sand spielen.

Hendrik Rieskamp ist noch nicht zufrieden, Daniel Wernitz (hinten) will im Sand spielen.

Foto: Jürgen Sabarz

Moers.  Die vergangene Zweitliga-Saison lief durchwachsen. Der Volleyball-Mannschaft vom Moerser SC fehlte die Kontinuität. Auch das soll besser werden.

Die vergangene Zweitliga-Saison lief eigentlich durchwachsen. Der Volleyball-Mannschaft vom Moerser SC fehlte insgesamt die Kontinuität, um ganz oben mitspielen zu können. Schule, Beruf und Ausfälle eher durch Krankheit als durch Verletzungen sorgten dafür, dass nicht immer die Topspieler am Netz standen. „Bei Krankheit kannst du als Trainer nichts machen“, weiß Hendrik Rieskamp, dass es bei Sportverletzungen häufig anders aussieht. Aber Daniel Wernitz fehlte dann doch beinahe die komplette Rückrunde wegen einer Schulterverletzung, stieg erst nach Saisonende wieder ein – beim Beachvolleyball im Sand. Und das will er auch weiterhin machen, teilt der MSC mit.

„Daniel ist ein wertvoller Spieler“, so Trainer Rieskamp. „Sein persönliches Ziel ist die Deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand – zwei Wochen später fängt unsere Saison an.“ Das ist nicht wirklich zu vereinbaren.

Veit Bils spielt in der „Zweiten“

Ähnlich sieht Talent Veit Bils seine sportliche Zukunft in der kommenden Saison. Er hat in der U18 die Westdeutsche und Deutsche Meisterschaft im Auge – ebenfalls im Sand. Darum hat er angekündigt, nur noch für die „Zweite“ in der Halle auflaufen zu wollen. Die ist ja, wie berichtet, in die Oberliga aufgestiegen, könnte so einen guten Unterbau für das Zweitliga-Team bilden.

Zu Bils und Wernitz gesellt sich allerdings auch noch Christian Gosmann, der sechsmal in der vergangenen Saison als bester Spieler einer Partie (MVP) ausgezeichnet wurde und somit zu einem der besten Liberos der Liga zählte. Doch die Anfahrten aus dem Raum Köln im Zusammenhang mit dem Beruf ließen sich kaum noch bewältigen. Auch nicht für Zuspieler Thiemo Schnorr, der neben seinem Studium an der Sporthochschule Köln auch noch bis über beide Ohren in der Jugendarbeit beim FC Junkersdorf steckt. Und das mit Erfolg, wie die U18- und U20-Vertretungen vom MSC bei den Landesmeisterschaften erfahren mussten. Zusätzlich war auch noch Oskar Klingner fraglich, er will sein BWL-Studium abschließen. Doch mittlerweile gab es Gespräche – und Routinier Klingner steht weiter zur Verfügung. „Wir brauchen diese Mischung aus Erfahrung und Jugend“, sagt Rieskamp. Und er hatte gestern bereits drei weitere Kandidaten beim Probetraining. Denn mit Ausnahme der Mitte, die mit Klingner, David Seybering und Andreas Tins gut besetzt ist, muss sich der Chefcoach noch um die anderen Positionen kümmern. „Beim Libero und dem back up für die Diagonale sind wir mit den Gesprächen schon sehr weit“, lässt sich Rieskamp noch nicht vollständig in die Karten gucken. Doch er ist sicher, am 5. August mit einem schlagkräftigen zwölfköpfigen Kader den Trainingsauftakt leisten zu können. „Wir wollen besser sein als im vergangenen Jahr.“ Da sprang Platz vier heraus.

Die MSC-Chefetage forderte: „Spaß zu haben und so weit wie möglich oben zu landen“. Das geht.

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