Röpstorf nach Hawaii

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Moers. Der Moerser Triathlet Uwe Röpstorf ist zurück auf der Langdistanz, plant in diesem Jahr wieder seinen Start beim Ironman auf Hawaii. Insgesamt acht Mal konnte er sich hierfür schon qualifizieren nahm aus Kostengründen jedoch nur zweimal an dem Wettkampf teil.

In vielen Wettkämpfen während seiner Läuferkarriere konnte sich der Krefelder Polizist über alle Distanzen einen Platz auf dem Treppchen erkämpfen. Aber nicht immer verlief seine sportliche Karriere ohne Rückschläge. Verletzungen und Operationen zwangen den Moerser, lange zu pausieren. Doch immer wieder kämpfte er sich zurück.

Zwei zweite Plätze

In diesem Jahr wollte es Uwe Röpstorf dann nochmal auf der Langdistanz versuchen, immer mit der Gefahr, dass sich die operierte Sehne wieder entzünden könnte. Bei den Auftaktveranstaltungen, dem Ironman 70.3 auf Mallorca, und im Kraichgau sprang jeweils ein zweiter Platz in der Altersklasse M50-54 heraus. Röpstorf ging danach im Juli in Kanada beim Ironman eher skeptisch an den Start, denn kleinere gesundheitliche Rückschläge ermöglichten ihm nicht die erhofften Trainingsumfänge durchzuziehen.

Es lief besser als erwartet. Mit 10:02,24 Stunden gewann er in Kanada sogar seine Altersklasse . Damit qualifizierte er sich direkt für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober diesen Jahres.

Da er gleichzeitig auch für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft im September in Australien die Norm erreicht hatte, stehen somit innerhalb gut eines Monates direkt zwei Weltmeisterschaften auf dem Programm. Jetzt steht eine gezielte Vorbereitung auf diese beiden Höhepunkte bevor, mit einer guten Balance zwischen Trainingsbelastung und Regeneration.

Ergebnisse Ironman/Kanada; 3,8 Kilometer Schwimmen: 1:01,16 Stunden; 180km-Rad: 5:18,07 std, 42,2km-Laufen: 3:37,29std.

Gesamt: 10:02,24 Stunden.

1. M50-54; 41. Gesamtwertung.

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