Pferdesport / RuFV Rheurdt

RuFV Rheurdt ist auch im Jubiläumsjahr ein toller Gastgeber

Da bekommt der Begriff „Springplatz“ eine völlig neue Bedeutung. Die Nachwuchsreiter vom RuFV Rheurdt beim Jubiläumsturnier.

Da bekommt der Begriff „Springplatz“ eine völlig neue Bedeutung. Die Nachwuchsreiter vom RuFV Rheurdt beim Jubiläumsturnier.

Rheurdt.   Petra Tißen, Vorsitzende des RuFV Rheurdt, war mit Spaß und guter Laune beim Turnier zum 125-jährigen Jubiläum dabei. Es gab aber noch mehr.

„Man muss auch mal gönne könne“, hat sich augenscheinlich auch Petra Tißen gesagt. Jedenfalls mischte die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins (RuFV) Rheurdt im Rahmen des 125-jährigen Vereinsjubiläums beim großen Wettbewerb „Ride and Run“ mit noch größerem Spaßfaktor kräftig mit. Dabei warfen sich Paare aus Reitern und Läufern ins Wettkampf-Getümmel. Beteiligte wie Zuschauer genossen dabei die launig, unterhaltsamen Kommentare von Andrea Wetzels, und konnten sich das eine oder andere Schmunzeln nicht verkneifen. Sollte aber auch niemand. Denn der Turniersport wurde zu einem anderen Zeitpunkt ausgetragen. Ebenfalls mit Erfolg für den RuFV Rheurdt.

Witzig war beim „Ride and Run“ aber auf jeden Fall, dass mit dem Siegerduo Anna Schetters und Ludger Hellmans, der Jugendwart des Vereins, sich nicht nur ein Rheurdter Paar die Krone aufsetzen konnte, sondern der Preis auch prompt in der Familie blieb. Immerhin Familie Schetter diesen Wettbewerb gesponsert. Annas Zwillingsschwester Marie wurde schließlich noch Sechste. All denen ließen Petra Tißen und Caro Schellig den Vortritt.

Mehr als Klamauk und Jux für alle

Doch es gab nicht nur Klamauk und Jux für alle. Sportlich sicherte sich Ludger Greis mit dem selbstgezogenen Desert Fox von FS Don’t Worry, mit der Wertnote von 7,05 als Fünfter die Qualifikation für das Fahrponychampionat in Moritzburg bei Dresden. Natürlich galt das auch für die vier vor ihm Platzierten. Auch für die geht es nach Moritzburg, wo es unter anderem ums Schwere Warmblut geht – oder eben nach Warendorf. Jeweils zum Bundeschampionat.

Richter Karl-Heinz Wiemer bestach in Rheurdt durch Fachwissen und versierte Kommentare zu den einzelnen Darbietungen.

Darüber hinaus bot die „Fressmeile“ Leckereien, die Quadrille der Nachwuchsreiter des RV Rheurdt hatten sich zum 125-jährigen Bestehen ebenfalls etwas einfallen lassen, servierten ihre Vorführung auf dem Springplatz. Anschließend mussten sich die Eltern um die Ponys kümmern, während die Jungen frisch gestylt beim Partytanz mitmischten.

„Die Stimmung war super“, so RuFV-Sprecherin Andrea Greis. „Wie auch schon im Festzelt eine Woche zuvor. Vor allem die Kinder hatten einen mega Spaß.“

Zum Ende gab es neben allen weiteren Spring- und Dressurwettbewerben wie immer das M-Springen. Und da hatte die Xantenerin Christina Neinhuis vom RV Seydlitz Kalkar auf Pallime die Nase vorn. Genau wie beim L-Springen. Wobei sich in einer der L-Parallelgruppen einmal Johanna Voelkel vom RuFV Rheurdt auf The Black Lady den ersten Platz sicherte – und somit einen nahezu perfekten Gastgeber hervorragend vertrat. In einer anderen L-Springprüfung sicherten sich Hermann Sonderkamp für den RFV Graf von Schmettow Eversael auf Cormac den Sieg, gefolgt von Verena Jentjens vom RV Blücher Sevelen auf Cassita.

Weitere Ergebnisse (Auszug)

Führzügel WB: ... 3. Finja Vermaßen (RFV Rheurdt) auf Chardonnay. Reiter WB: 1. Jule Müller (RFV Rheurdt) auf Sirana Sayda. Dressurreiter WB: 1. Alexa Hunsmann (RV Blücher Sevelen) auf Fürstenball’s Fips; 2. Jule Müller (RFV Rheurdt) auf Sirana Sayda; 3. Paula Buresch (RV Seydlitz Kamp) auf Cherry Lady. Dressurprüfung Kl.E: 1. Larissa Lucano (RFV Rheurdt) auf Mellimaras Jo Jo ... 3. Nelly-Sophia Kerkstra (RFV Rheurdt) auf Balduin. Dressurprüfung Kl.E: ... 2. Stefanie Brings (RFV St.Georg Alpen) auf Candy. Stilspring WB: 1. Alexa Christina Willems (RFV Rheurdt) auf Highflower. Stilspringprüfung Kl.E: ... 3. Lou Marie Eickschen (RV Seydlitz Kamp) auf La Vitessa. Dressurprüfung Kl.A*: ... 2. Stefanie Fischer (RFV Rayen) auf Mare Fan it Waad. Dressurreiterprüfung Kl.A: ... 2. Tom Ehbets (RV Blücher Sevelen/GER) auf Guinnes; 3. Melanie Wimmelmann (RV Seydlitz Kamp) auf Vincent.

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