Fußball / VfL Repelen

Sascha Weyen hört beim Bezirksligisten VfL Repelen auf

Lange sein sportliches Zuhause, in diesem Jahr soll damit Schluss sein: Trainer Sascha Weyen beim VfL Repelen.

Lange sein sportliches Zuhause, in diesem Jahr soll damit Schluss sein: Trainer Sascha Weyen beim VfL Repelen.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  Beim Fußball-Bezirksligisten VfL Repelen steht für die kommende Saison eine wichtige Personalie an. Trainer Sascha Weyen macht nicht weiter.

Der VfL Repelen muss sich zur kommenden Saison einen neuen Trainer suchen. Sascha Weyen, aktueller Coach des Fußball-Bezirksligisten, teilte dem Verein jetzt mit, dass er nach dem Ende der laufenden Spielzeit nicht mehr zur Verfügung steht.

Seine Entscheidung begründet der langjährige Trainer mit mehreren Faktoren. Ein Nachfolger ist aktuell noch nicht gefunden.

Gewisse Abnutzungserscheinungen

„Es gibt nicht den einen Grund, sondern es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Dingen“, erklärt Weyen und führt daraufhin aus: „Ich bin jetzt schon seit einer sehr langen Zeit in Repelen Trainer und natürlich reifen diese Überlegungen dann immer mal wieder. Irgendwann gibt es vielleicht auch gewisse Abnutzungserscheinungen. Dazu kommen auch berufliche Dinge, wobei das jetzt nicht der ausschlaggebende Grund ist. Es war jetzt aber insgesamt einfach der Punkt gekommen, dass ich diese Entscheidung nun so getroffen habe.“

Weyen hatte zuvor vier Jahr bis 2006 den SV Scherpenberg in der Bezirksliga trainiert. Beim VfL Repelen hatte er schließlich zunächst den Repelener Nachwuchs trainiert und die erste Mannschaft in der Saison 2011/2012 im Abstiegskampf in der Kreisliga A übernommen und die Klasse als Tabellensiebter gehalten. Es folgten zwei Aufstiege: 2013 in die Bezirks- und 2014 in die Landesliga. Nach vier Spielzeiten in der sechsthöchsten Spielklasse ist der VfL seit dem Abstieg 2018 in seiner zweiten Bezirksligasaison und aktuell Tabellensiebter.

Während für Sascha Weyen in naher Zukunft sowohl eine Pause als auch ein Engagement bei einem anderen Verein infrage kommen, hat der VfL nun Zeit einen Nachfolger zu suchen.

„Sascha bleibt auf jeden Fall bis zum Saisonende Trainer“, bestätigt auch VfL-Abteilungsleiter Georg Gaidt und betont: „Wir sind ja nicht unzufrieden mit ihm, sondern er leistet hier seit vielen Jahren hervorragende Arbeit.“ Zur Nachfolge sagt Gaidt: „Wir führen bereits Gespräche, aber entschieden ist noch nichts.“

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