Fußball / Bezirksliga

Sascha Weyen und Johannes Bothen sind mit dem 1:1 zufrieden

Repelens Torschütze Sadin Hodzic (links) im Zweikampf mit dem Sonsbecker Nils Theysen.

Repelens Torschütze Sadin Hodzic (links) im Zweikampf mit dem Sonsbecker Nils Theysen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Das 1:1 spiegelt die Partei VfL Repelen gegen den SV Sonsbeck II in der Fußball-Bezirksliga perfekt wider. Pro Halbzeit ist ein Team besser.

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Der VfL Repelen und der SV Sonsbeck II trennten sich gestern in der Fußball-Bezirksliga mit 1:1 (0:0). „Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung“, lautete nach dem Spiel die praktisch wortwörtlich identische Bewertung beider Trainer. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Im zweiten Durchgang der VfL. Der ging durch Sadin Hodzic in Führung (59.). Niklas Maas sorgte kurz darauf für den Endstand (66.).

Repelens Trainer Sascha Weyen: „Die erste Halbzeit war von uns unterirdisch, deshalb bin ich mit dem Spiel nicht zufrieden. Sonsbeck hatte zwei, drei sehr gute Chancen. In der zweiten Halbzeit war es von uns besser, mit Chancen für uns nach dem 1:1.“

Sonsbeck-Trainer Johannes Bothen: „Wir haben es für eine Auswärtsmannschaft und als kleiner Außenseiter gut gemacht. In der ersten Halbzeit hätten wir führen können. Anfang der zweiten Halbzeit kam etwas Hektik in unser Spiel. Nach dem Rückstand haben wir uns zum Glück schnell gefangen.“

TSV Wachtendonk-Wankum – SV Schwafheim 6:2 (2:2). Überraschend schwer machte Schwafheim dem Tabellenführer das Leben auf dessen Platz. Der TSV führte zwar durch Tore von Lewis Brempong (10., Foulelfmeter) und Sandro Meyer (17.) mit 2:0, doch Benjamin Oles (38.) und Felix Hilla (44.) glichen für den SVS aus. Im zweiten Durchgang legte Maik Noldes erneut für „WaWa“ vor (54.). Vier Minuten später sah Schwafheims Lars Drauschke die Gelb-Rote Karte. Mit dem 4:2 von Lewis Brempong, abermals per Foulelfmeter, war die Partie entschieden. Markus Müller stellte mit zwei Toren den Endstand her (75., 89.).

SVS-Trainer Manfred Wranik haderte danach vor allem mit dem Offiziellen Pascal Spittek: „Der Schiedsrichter stand heute leider im Mittelpunkt. Sonst hätten wir die zweite Halbzeit vielleicht auch so offen gestaltet wir die erste. Beide Elfmeter waren lächerlich, da wusste wohl selbst der Gegner nicht, warum es die gab. Nach der Gelb-Roten Karte konnten wir mit zehn Mann nicht mehr dagegen halten.“

GSV Moers – DJK Twisteden 1:2 (1:0). Der GSV führte zur Pause verdient durch den A-Jugendlichen Carlos Pin (5.). Nach der Pause ließ sich Moers den Sieg durch Björn Schaap (56.) und Jan van de Meer (82.) noch nehmen.

GSV-Coach Thorsten Schikofsky: „In der ersten Halbzeit hätten wir 3:0, 4:0 führen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich nachgelassen und defensiv zu viel angeboten. So verlieren wir ein Spiel, das man nie verlieren darf.“

Borussia Veen – SV Budberg 3:0 (0:0). Die abstiegsgefährdeten Budberger spielten beim Tabellenvierten in der ersten Halbzeit gut mit und waren optisch überlegen. Doch nach der Pause traf Veens Patrick Bertsch schnell per Foulelfmeter (48.). Die Partie war nun ausgeglichen. Jan Büren erhöhte (66.), Dennis Tegeler traf zum Endstand (84.).

Veens Trainer Christian Hauk: „Unser Matchplan ist komplett aufgegangen. Wir wollten in der ersten Halbzeit hinten gut stehen, weil wir wussten, dass Budberg motiviert starten wird. Budberg hatte mehr vom Spiel, aber nicht viele Chancen. Dann wollten wir nach der Halbzeit das erste Tor schießen, um so diese Motivation von Budberg zu brechen. Ob man den Elfmeter unbedingt geben muss weiß ich nicht, aber das nehmen wir gerne an.“

VfL Tönisberg – VfB Homberg II 3:2 (2:1). Tönisberg führte durch ein Doppelpack von Moreno Mandel (23., 31.) mit 2:0. Marvin Lorch brachte die Gäste kurz vor der Pause mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel (44.). Mevlüt Celik glich im zweiten Durchgang spät aus (85.). Doch ein Eigentor von Hombergs Gabriel Preuß brachte Tönisberg in der Schlussminute noch den Sieg.

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