Fußball / Landesliga

Scherpenberger Schützenhilfe für den GSV Moers bleibt aus

Mehmet Coskun (rechts) hier mit Christian Blessing (Mitte) gegen den DSV 1900 patzte vor dem 0:2 gegen HöNie

Mehmet Coskun (rechts) hier mit Christian Blessing (Mitte) gegen den DSV 1900 patzte vor dem 0:2 gegen HöNie

Foto: Joerg Schimmel / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Der SV Scherpenberg verliert zum Saisonabschluss in der Fußball-Landesliga mit 0:2 (0:1) beim SV Hönnepel-Niedermörmter. Leidtragender: der GSV.

Der SV Scherpenberg hat zum Saisonabschluss in der Fußball-Landesliga mit 0:2 (0:1) beim SV Hönnepel-Niedermörmter verloren. Die Scherpenberger konnten Stadtnachbar GSV Moers folglich keine Schützenhilfe leisten. Während HöNie somit nämlich an den Grafschaftern vorbeizog und den Klassenerhalt schaffte, beendet Scherpenberg die Spielzeit auf dem zwölften Tabellenplatz.

„Die Luft war ein bisschen raus“, musste Scherpenbergs Trainer Timo Barbeln nach dem Spiel mit einem leichten Schmunzeln feststellen, dass seine Mannschaft nicht mehr seine beste Leistung abrufen konnte. Abgeschenkt habe man das Spiel aber freilich nicht: „Wir haben die beste Mannschaft aufgestellt und wollten uns eigentlich unbedingt mit einem Sieg verabschieden. Wir haben auch nicht schlecht gespielt. Aber die letzte Spannung hat halt doch gefehlt.“

An der fehlenden Spannung lag es bei den Gastgebern im Abstiegskampf natürlich nicht. Doch zumindest in der ersten Halbzeit konnten die Zuschauer eben auch sehen, warum HöNie vor der Partie noch auf einem Abstiegsplatz gestanden hatte. Wirklich besser als Scherpenberg spielte die Mannschaft von Trainer Thomas von Kuczkowski nämlich auch nicht. Und so entwickelte sich eine sehr ausgeglichenes und wahrlich nicht hochklassiges Spiel.

Die wichtige Führung der Gastgeber

Dennoch gelang dem Gastgeber die so wichtige Führung. Nach einer Ecke flog der Ball durch den mit zahlreichen Spielern besetzten Fünfmeterraum und letztlich köpfte Edin Husic den Ball ins Tor (16.).

Einige Minuten später hätte das beinahe auch Scherpenbergs Almir Sogolj geschafft, doch nach einer Flanke köpfte er den Ball zwar über den Torwart, allerdings auch neben das Tor. Auch Maximilian Stellmach und El Houcine Bougjdi mit Schüssen aus der zweiten Reihe konnten nicht ausgleichen. Stellmachs Versuche wurden einmal von einem Abwehrspieler und einmal von Torwart Patrick Seitz geblockt. Bougjdi verfehlte das Ziel.

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel komplett. „Wir waren bei der Hitze irgendwann stehend k.o. und HöNie konnte sich zurückziehen“, analysierte Barbeln und musste zugeben: „Das haben sie dann auch wirklich gut gemacht. So hatten wir kaum noch Chancen.“ Stattdessen hatte die Führung der Gastgeber weiter Bestand.

Einem Fehler der Scherpenberger verdankten sie die Entscheidung. Torwart Mehmet Coskun wollte das Spiel mit seinem Abstoß schnell machen, schoss stattdessen HöNie-Stürmer Can Yilmaz an den Rücken und dieser konnte dann völlig unbedrängt ins leere Tor einschießen (71.). Mit diesem 2:0 war die Messe schließlich gelesen.

Scherpenberg: Coskun, Terzi (39. Sengül), Duman, Y. Bougjdi (60. Terasa), Franke, Stellmach, Terwiel, Sogolj (46. Holzum), E. Bougjdi, Frömmgen, Asenso.

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